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Donnerstag, 14. Juni 2018, Rostock

Vortrag und Ausstellungseröffnung

Fotografieren verboten!

Siegfried Wittenburg im Fokus der OPK "Linse"

"W. hat als Leiter des Fotozirkels der Warnowwerft eine feindlich-negative Einstellung zu den gesellschaftlichen Verhältnissen in der DDR und versucht, seine künstlerische Tätigkeit zu feindlich-negativen Handlungen zu missbrauchen" schrieb die Stasi in der Operativen Personenkontrolle (OPK) "Linse" über Siegfried Wittenburg.

Auslage eines Gemüsegeschäftes 1989  mit Rotkohl- und MöhrenkonservenAuslage eines Gemüsegeschäftes 1989 Quelle: Siegfried Wittenburg

Der Fotograf hielt "realsozialistische" Alltagspointen und schlechte bauliche Zustände im Rostock der 80er Jahre in sehr einprägsamen Fotos fest. Welche Rolle solche Bilder für die Stasi spielten, erläutert Siegfried Wittenburg im Vortrag. Danach wird er mit Thomas Häntzschel (Fotograf/ Zeitzeuge) in Diskussion treten.
Moderation: Dr. Volker Höffer (BStU)

Im Anschluss: Eröffnung der Ausstellung "Leben in der Utopie oder Der Alltag in einem verschwundenen Staat"

Der Eintritt ist frei.

Zeit Donnerstag, 14. Juni 2018, 19.00 Uhr

OrtSocietät Rostock maritim (ehemaliges Schifffahrtsmuseum)
August-Bebel-Str.  1
18055 Rostock

Veranstalter BStU, Außenstelle Rostock
Straße der Demokratie 2
18196 Waldeck-Dummerstorf
Telefon: (03 82 08) 8 26-0
Fax: (03 82 08) 8 26-12 19
E-Mail: astrostock@bstu.bund.de

Mitveranstalter

  • Landeszentrale für politische Bildung des Landes Mecklenburg-Vorpommern
  • Societät Rostock maritim (ehemaliges Schifffahrtsmuseum)