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Mittwoch, 15. November 2017, 17.00 Uhr, Neubrandenburg

Ausstellungseröffnung

Kaderschmiede Sport

Kinder- und Jugendsportschulen im Fokus der Staatssicherheit

Als Aushängeschilder des SED-Regimes standen bereits jugendliche Leistungssportler unter besonderer Beobachtung. So machte der lange Arm der DDR-Staatssicherheit auch nicht vor den Kinder- und Jugendsportschulen (KJS) halt.

Die Ausstellung dokumentiert die geheime Einflussnahme der Stasi auf den Schulunterricht, das Training und die gesundheitliche Betreuung der heranwachsenden Sportler. Dabei sorgte sie auch dafür, dass der Einsatz "unterstützender Mittel geheim blieb. Ihre Informationen erhielt sie unter anderem durch ein engmaschiges Netz inoffizieller Mitarbeiter, die die DDR-Geheimpolizei aus den Reihen der Sportler, Erzieher, Lehrer, Trainer und Ärzte rekrutierte.

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den Kinder- und Jugendsportschulen "Dr. Richard Sorge" in Altenberg und "Arthur Becker" in Dresden. Dokumente geheimpolizeilicher Tätigkeiten aus anderen Bezirken belegen den Einfluss der Stasi auf alle Kinder - und Jugendsportschulen der DDR.

Die international erfolgreiche Kugelstoßerin Brigitte Werner durchlief das Leistungssportsystem der DDR von ihrer Kindheit an. Im Gespräch mit Marita Richter (BStU) erzählt die ehemalige Leichtathletin des SC Neubrandenburg wie die Stasi Sportler überwachte und welche Erfahrungen sie mit der Dopingpraxis im DDR-Leistungssport machte.

Der Eintritt ist frei.

Zeit Mittwoch, 15. November 2017, 17.00 Uhr

OrtBStU, Außenstelle Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg

Veranstalter BStU, Außenstelle Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg
Telefon: (03 95) 77 74-0
Fax: (03 95) 77 74-16 19
E-Mail: astneubrandenburg@bstu.bund.de