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Mittwoch, 25. Januar 2017, 18.00 Uhr, Neubrandenburg

Zeitzeugengespräch

"Kratzspuren durch Menschenhand"

Flucht über die Berliner Mauer

Die Berliner Mauer war das Symbol für den "Eisernen Vorhang". Sie stand für die hermetische Abriegelung der DDR gegenüber dem Westen. Mindestens 138 Personen kamen bei dem Versuch, in den Westen zu flüchten, um Leben.

Zwei Freunden aus dem Bezirk Neubrandenburg aber gelang es, sich 1988 bei Glienicke unter der Berliner Grenze in die Freiheit zu graben. Der Kreisgerichtsdirektor erließ Haftbefehle wegen des Verdachts auf ungesetzlichen Grenzübertritt in besonders schwerem Fall. Die Stasi übernahm die Ermittlungen. Sie durchsuchte Wohnungen, befragte Freunde und Verwandte und kontrollierte ihre Post. Die Haftbefehle wurden erst kurz vor dem Fall der Mauer im November 1989 auf der Grundlage eines generellen Amnestiebeschlusses der SED-Führung aufgehoben.

Kennzeichnung von Spuren der Grenzverletzer Kennzeichnung von Spuren der Grenzverletzer Quelle: BStU, MfS, BV Nbg., Abt. IX, III 752/88

Maik Torfstecher (Zeitzeuge) berichtet in diesem Gespräch über seine Beweggründe die DDR zu verlassen, seine Flucht zu planen und durchzuführen sowie über die anschließenden Ermittlungen durch die Stasi.

Moderation: Christian Jenewsky (Regionalzentrum für demokratische Kultur MSE CJD)

Der Eintritt ist frei.

Zeit Mittwoch, 25. Januar 2017, 18.00 Uhr

OrtBStU, Außenstelle Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg

Veranstalter BStU, Außenstelle Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg
Telefon: (03 95) 77 74-0
Fax: (03 95) 77 74-16 19
E-Mail: astneubrandenburg@bstu.bund.de

MitveranstalterRegionalzentrum für demokratische Kultur MSE (CJD)
Friedrich-Engels-Ring 48
17033 Neubrandenburg