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Mittwoch, 06. Dezember 2017, 17.00 Uhr, Eisenhüttenstadt

Vortrag

Beobachten - Verfolgen - Zersetzen.

Das Wirken der Stasi in Eisenhüttenstadt

Referent: Rüdiger Sielaff, BStU

Die Stasi war im Herbst 1989 - nach fast genau 40 Jahren - am Ende. Als wichtigstes Instrument der SED-Führung hatte sie das produziert, was jede Diktatur braucht: die Angst der Menschen. Außen die Mauer und innen die Stasi. Anders hätte die SED-Diktatur nicht existieren können.

Das MfS versuchte, mit seinen Spitzeln und Einflussagenten die gesamte Gesellschaft zu unterwandern und den Widerstand der Menschen schon im Keime zu ersticken. 1989 arbeiteten ca. 91.000 hauptamtliche Mitarbeiter/innen in 15 Bezirksverwaltungen, 209 Kreisdienststellen und 7 sogenannten Objektdienststellen, wie beispielsweise der Objektdienststelle "Schwarze Pumpe".

In seinem Vortrag verdeutlicht Rüdiger Sielaff, wen das Ministerium für Staatssicherheit als Feind ausmachte: das eigene Volk. Ob Jugendliche, Arbeiter, Kirchenvertreter, Lehrer oder gar die eigene Polizei - niemand war vor den Machenschaften der Stasi sicher.

Es wird um Platzreservierung unter (0 33 64) 41 73 55 gebeten, da die Anzahl begrenzt ist.

Der Eintritt ist frei.

Zeit Mittwoch, 06. Dezember 2017, 17.00 Uhr

Ende Mittwoch, 06. Dezember 2017

OrtDokumentationszentrum Alltagskultur
Erich-Weinert-Allee 3
15890 Eisenhüttenstadt

Veranstalter Dokumentationszentrum Alltagskultur
Erich-Weinert-Allee 3
15890 Eisenhüttenstadt