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Dienstag, 12. Dezember 2017, 16.00 - 19.00 Uhr, Cottbus

Bürgerberatung und Vortrag

Der Einfluss der Stasi auf das Cottbuser Gesundheitswesen - verschoben auf 23.01.2018

Achtung: Veranstaltung verschoben auf den 23. Januar 2018

16.00 - 19.00 Uhr Bürgerberatung

Unerschlossenes Aktenmaterial des BStUUnerschlossenes Aktenmaterial des BStU Quelle: BStU

Fragen rund um die persönliche Akteneinsicht und die Nutzung der Stasi-Unterlagen beantworten Ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BStU-Außenstelle Frankfurt (Oder). Es werden Anträge auf Auskunft, Akteneinsicht bzw. Herausgabe von Kopien aus Unterlagen der Staatssicherheit entgegengenommen. Ebenfalls können sich Bürgerinnen und Bürger über ihre eventuell vorhandenen Stasi-Unterlagen beraten lassen.

Für den Antrag wird eine Identitätsbescheinigung benötigt. Diese wird bei Vorlage eines Personaldokument gleich vor Ort erstellt, was den Weg zur Meldebehörde erspart.

Sollten Sie nicht selbst zur Bürgerberatung kommen können, informiert Sie die Außenstelle Frankfurt (Oder) gern telefonisch, wie der Antrag auf Akteneinsicht dann gestellt werden kann. Anfragen sind unter folgender Nummer und Sprechzeit möglich:

Telefon: (0335) 60 68 - 0
Montag bis Donnerstag: 8.00 - 17.00 Uhr
Freitag: 8.00 - 14.00 Uhr

Die Bürgerberatung der Zentralstelle in Berlin erreichen sie unter:
Telefon: (030) 23 24 - 70 00

Den Antrag auf Akteneinsicht können Sie herunterladen und ausdrucken.

17.00 - 19.00 Uhr Vortrag

Referent: Rüdiger Sielaff, BStU

Moderation: Christoph Polster, Initiative Aufarbeitung "Region Cottbus und die beiden deutschen Diktaturen"

Vom Cottbuser Bezirkskrankenhaus bis zum Sportmedizinischen Dienst sammelten inoffizielle Mitarbeiter Informationen für die DDR-Geheimpolizei. In den Stasi-Unterlagen finden sich Angaben zu Diagnosen oder sexuellen Orientierungen von Patienten ebenso wie Berichte über Fehldiagnosen und Rezeptfälschungen von Ärzten oder Krankenschwestern.

Die Berichte zeichnen teils ein düsteres Bild des Gesundheitswesens vor Ort: Die Stasi dokumentierte veraltete Medizintechnik oder fehlendes Zahngold, das aus dem Westen besorgt werden musste. Allein in Cottbus warteten Ende der 1980er Jahre 30 Mediziner auf ihre Ausreise.

Der Vortrag greift diese und weitere Beispiele aus dem Bezirk Cottbus auf und erläutert die Arbeit der DDR-Geheimpolizei.

Der Eintritt ist frei.

Zeit Dienstag, 12. Dezember 2017, 16.00 - 19.00 Uhr

OrtStadtmuseum Cottbus
Initiative Aufbruch "Region Cottbus und die beiden deutschen Diktaturen"
Bahnhofstraße 22
03046 Cottbus

Veranstalter BStU, Außenstelle Frankfurt (Oder)
Fürstenwalder Poststraße 87
15234 Frankfurt
Telefon: (03 35) 60 68-0
Fax: (03 35) 60 68-24 19
E-Mail: astfrankfurt@bstu.bund.de

MitveranstalterStadtmuseum Cottbus
Bahnhofstraße 22
03046 Cottbus