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21.04.-21.05.2018, Leezen

Der Mut der Wenigen

Protest - Repressionen - Solidarität. Folgen einer Ausbürgerung

Am 16.11.1976 verkündete die SED, dass der Liedermacher Wolf Biermann ausgebürgert sei. Von einem Konzertaufenthalt in der BRD sollte er nicht mehr in die DDR zurückkehren dürfen.
Der Plan, den unliebsamen Künstler aus der DDR zu werfen, wurde schon sehr lange gehegt. Mindestens seit 1973 hatte die Stasi auch eine konkrete Umsetzung dazu vorgelegt.
Womit weder das Politbüro noch die Stasi gerechnet hatten: Gegen den Rauswurf protestierten nicht nur ein paar Oppositionelle. Auch prominente, bislang als systemkonform geltende Intellektuelle stellten sich dagegen.

Die Ausstellung erinnert auf 10 Tafeln an das Handeln junger Menschen nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns. Es werden mutige Proteste gegen das SED-Regime in Schule und Universität, im Betrieb, in der Kirche und beim Militär gezeigt.

"Der Mut der Wenigen" ist eine Ausstellung der Robert Havemann Gesellschaft in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Der Eintritt ist frei.

ÖffnungszeitenMontag bis Freitag: 09.00 - 20.00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 - 18.00 Uhr

Dauer21.04.-21.05.2018

OrtBStU, Außenstelle Schwerin
Görslow
Resthof
19067 Leezen

Veranstalter BStU, Außenstelle Schwerin
Görslow
Resthof
19067 Leezen
Telefon: (0 38 60) 5 03-0
Fax: (0 38 60) 5 03-14 19
E-Mail: astschwerin@bstu.bund.de