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Dauerausstellung, Halle

Überwachen. Verängstigen. Verfolgen.

Stasi. Die Geheimpolizei der DDR

"Genossen, wir müssen alles wissen": So lautete das Motto, das der Minister für Staatssicherheit, Erich Mielke, seinen Mitarbeitern vorgab. Mit diesem Wissen sollten sie die "Feinde" der SED aufdecken und unschädlich machen, um die Herrschaft der SED in der DDR sicherzustellen.

Zur Erfüllung dieses Auftrages verfügte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) über weitreichende Befugnisse: Es war gleichzeitig innenpolitische Geheimpolizei, Ermittlungsbehörde und Auslandsnachrichtendienst. Im Jahr 1989 waren rund 91.000 hauptamtliche Mitarbeiter für der Stasi tätig. Sie wurden durch ein Netz von etwa 189.000 inoffiziellen Mitarbeitern (IM) verstärkt. Die IM lieferten umfangreiche Informationen aus allen Bereichen des Lebens.

Observationsfoto der Staatssicherheit, Motiv: Menschengruppe vor der ErlöserkircheAnlässlich einer Blues-Messe beobachtete die Staatssicherheit das Gelände der Erlöserkirche in Berlin-Lichtenberg und fotografierte hier mit versteckter Kamera am 26. Juni 1981. Quelle: BStU, MfS, HA VIII, Fo, Nr. 485, Bild 84

Die Ausstellung des BStU vermittelt wichtige Grundkenntnisse über die Tätigkeit des MfS. Anhand von fünf Themenbereichen - Jugend, Reisen, Kultur, Kirche und Sport - zeigt sie, wie die Stasi den Alltag der Bevölkerung überwachte und kontrollierte. Ausgewählte Einzelschicksale verdeutlichen, was "Bearbeitung" durch die Stasi für die betroffenen Menschen bedeutete.

Der Eintritt ist frei.

ÖffnungszeitenMontag bis Freitag: 8 - 18 Uhr
Samstag: nach Vereinbarung

DauerDauerausstellung

OrtBStU, Außenstelle Halle (Saale)
Blücherstraße 2
06122 Halle

Veranstalter BStU, Außenstelle Halle (Saale)
Blücherstraße 2
06122 Halle
Telefon: (03 45) 61 41-27 11
Fax: (03 45) 61 41-27 19
E-Mail: asthalle@bstu.bund.de