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Bayern

Im Bundesland Bayern stand die Landeshauptstadt München im Fokus, dort besonders die Bayerische Staatskanzlei und Staatsregierung, aber auch Partei-Einrichtungen der CSU, diverse Bibliotheken und Archive sowie das Innenministerium. Auch das Amerikahaus, das US Generalkonsulat sowie US-amerikanische Militäreinrichtungen interessierten die Stasi. Im Bereich der Hochschulen standen die Ludwig-Maximilian-Universität, die Technische Universität sowie die Bundeswehr-Hochschule im Visier. Auch Großunternehmen wie Messerschmidt-Bölkow-Blohm, KraussMaffei, Siemens-Dornier und Telefunken waren Ausspähziele. Das Auskundschaften Bayerns war im MfS u.a. zwei Bezirksverwaltungen (BV) übertragen. Die BV Gera hatte Südbayern im Fokus (25 Objekte) die BV Suhl konzentrierte sich auf Nordbayern sowie die Region um die Landeshauptstadt München (28 Objekte). Dokumente zu Bayern stammen daher u.a. öfter aus Gera oder Suhl.

Information über Mitarbeiter der 66. MI und der US ASA in Süddeutschland

Augsburg

In Augsburg hatte die Stasi in den 50er Jahren großes Interesse am Rathaus und der Polizeidirektion. Spitzel berichteten über den Organisationsaufbau und das Innenleben der Institutionen. Spionageaktivitäten der Stasi rund um die U.S.-amerikanischen Kasernen in der Region Augsburg sind ebenso dokumentiert wie die Beobachtung eines Augsburgers, der sich als Fluchthelfer für DDR-Bürger engagierte.

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Skizze vom Verlauf der Central European Line bei Münster

Ingolstadt

In Ingolstadt interessierte sich die Stasi für das Audi-Werk, eine Erdöl-Pipeline und eine Raffinerie. Zudem führte sie hier einen Bank-Angestellten als Inoffiziellen Mitarbeiter (IM), der Finanzdaten seiner Kunden an das MfS lieferte. Später konnte das MfS auch seinen Sohn anwerben und ihn als IM verpflichten.

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