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Video und Audio

Stasi-Bildmaterialien über Mauer und innerdeutsche Grenze

In den BStU-Archiven finden sich auch Filme und Audio-Dokumente der DDR-Staatssicherheit über den Dienst an der Mauer und die Feindbilder der Grenzer. Außerdem dokumentierte das MfS besondere Vorkommnisse entlang der Mauer, dazu gehörten Anschläge, Demonstrationen, aber auch prominente Besucher.

Die Mauer in der Bernauer Straße Anfang der 80-er Jahre ; Nachweis: DVD "Feindbilder - die Fotos und Videos der Stasi", bpb/BStU 2. Auflage 2009

Dokumentation: Mauer und Grenze

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Feindbilder an Mauer und Grenze

Eine Filmdokumentation in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung

Ausschnitte aus Stasi-Filmen und Fotodokumenten über den Alltag an der Mauer. In dem 17-minütigen Video sind u.a. Ausschnitte aus Lehrfilmen über den Dienst an der innerdeutschen Grenze sowie Dokumente zu gelungenen und misslungenen Fluchten zu sehen. Das Material gewährt auch Einblick in die Feindbilder der Grenzer und zeigt, wie ausführlich das MfS Vorkommnisse an der Mauer archiviert hat.

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Die Grenzer reflektieren ihren Todesschuss vor der MfS-Kamera; Nachweis: BStU MfS ZAIG Fi 134

Tod am Checkpoint Charlie

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Tod am Checkpoint Charlie

MfS-Angehörige in Grenzeruniform schildern die Schüsse auf den 23-jährigen Flüchtling Burkhard Niering, der am Abend des 5. Januar 1974 am Berliner Ausländerübergang Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße ums Leben kam. In Uniform hatte der Volkspolizeianwärter - offenbar bewaffnet - einen Mitarbeiter der Passkontrolleinheit in Geiselhaft genommen, um so in den Westen zu gelangen. Anfangs ließen ihn die Grenzer passieren, doch als er sich unter einem Schlagbaum hindurchbücken musste, wird das Feuer auf ihn eröffnet, unmittelbar bevor er sein Ziel, den sicheren Westberliner Boden betreten konnte. Die Stasi rekonstruiert den Fall und interviewt die Täter in einem MfS-Lehrfilm voller Propaganda.

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Grenzbefestigung in der Bernauer Straße; Nachweis: BStU MfS BV Bln Fi 7

Die Mauer an der Bernauer Straße

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Die Mauer an der Bernauer Straße

Entlang der Bernauer Straße zählte die Stasi die meisten Fluchtfälle nach dem Mauerbau. Deshalb wurden in den Jahren 1962 und 1963 zahlreiche Wohnhäuser am Grenzstreifen abgerissen und die Grenzanlagen immer stärker ausgebaut. Der 5-minütige MfS-Film zeigt die Grenzbefestigungen von Westen aus. Die tonlosen Aufnahmen entstanden vermutlich 1967/68.

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Mauer-Aussichtsturm in der Bernauer Straße; Nachweis: BStU MfS BV Bln Fi 8

Die Mauer an der Bernauer Straße II

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Die Mauer an der Bernauer Straße II

Ein MfS-Kameramann filmt die Grenzbefestigung entlang der Bernauer Straße ab dem Abzweig Ruppiner Straße nach Norden. Auch diese Aufnahmen sind tonlos und undatiert, vermutlich 1967/68.

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DDR-Grenztruppen 1962 schütten Sand in einen vermeintlichen Fluchttunnel; Nachweis: BStU MfS BV Bln Fi 5

Fluchtvereiteleung und Observation

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Observation nach einer Tunnelflucht

Ein sechsminütiger Film aus dem Jahr 1962 zeigt, wie DDR-Grenzsoldaten versuchen, im Bereich Heinrich-Heine-Straße / Sebastianstraße in Berlin-Kreuzberg einen Fluchttunnel mit Sand zuzuschütten. Danach werden Menschen rund um ein Haus in der Sebastianstraße 82 auf der Kreuzberger Seite der Mauer observiert, aus dem damals ein Fluchttunnel gebaut worden war. Die dort geplante Flucht hatte ein Spitzel verraten. Das MfS fing die Flüchtlinge am 28. Juni 1962 in einem Keller ab und verletzte die beteiligten Fluchthelfer durch Schusswaffeneinsatz schwer.

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Aufnahme aus dem fahrenden Zug im Grenzstreifen zwischen Wedding und Prenzlauer Berg; Nachweis: BStU HA XX Fi 15

Die Grenze aus dem Zug

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Die Grenze aus dem Zug

Stark verwackelte Aufnahmen in schwarz-weiß, gefilmt aus der S-Bahn heraus entlang der innerstädtischen Grenze zwischen Wedding und Prenzlauer Berg aus dem Stadtgebiet heraus. Ohne Ton und ohne Datum.

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Grenzbefestigung am Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal; Nachweis: BStU MfS BV Bln Fi 6

Bereich Westhafen

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Berliner Wassergrenze

MfS-Bilder der Mauer im Bereich des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals. Die Aufnahmen erfolgen zunächst vom Gelände des ehemaligen Hamburger Bahnhofs aus. Zu Beginn ist die Grenzübergangsstelle Invalidenstraße zu erkennen, am Ende Grenzanlagen im Umfeld der Boyenstraße. Das Filmmaterial ist ohne Ton.

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Nachgestellte Fluchtszene des MfS; Nachweis: BStU MfS BV Suhl Fi 20

Grenzzaunkletterer

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Grenzzaunkletterer

Offenbar hatte ein Flüchtling eine besondere Technik entwickelt, über einen Stacheldrahtzaun an der Grenze zu klettern - mittels einer Kletterschlaufe. Diese Technik wird hier vom MfS vorgeführt.

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Vergatterung bei Zoll und Grenztruppen in der Friedrichstraße; Nachweis: BStU MfS ZAIG Fi 140

Schulungsfilm: Grenzkontrollen

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Schulungsfilm: Grenzpassagen

Der Film zeigt den Alltag von Grenzkontrolleuren an innerdeutschen Grenzübergängen mit westdeutschem Besucherverkehr. Aufschlussreich sind Aufnahmen in der Passkontrollstelle des Bahnhofs Friedrichstraße. Der Film wurde ohne zugehörige Tonspur aufgefunden.

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US-Präsident Ronald Reagan 1982 am Checkpoint Charlie; Nachweis: BStU MfS HA VI Vi 3

Ronald Reagan am Checkpoint Charlie

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Ronald Reagan am Checkpoint Charlie

Das MfS dreht mit, wie US-Präsident Ronald Reagan, der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt und Bundespräsident Richard von Weizsäcker am 11. Juni 1982 den Ausländerübergang Checkpoint Charlie in Berlin besichtigen. Die Aufnahme weist viele Bildfehler auf, denn Videobänder wurden von der Stasi häufig mehrfach überspielt und schlecht gelagert.

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Abfertigungsstau am innerdeutschen Grenzübergang Wartha in den 80er Jahren; Nachweis: BStU MfS ZAIG 141

Grenzkontrollpunkt Wartha

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Grenzkontrollpunkt Wartha

Ein Lehrfilm für DDR-Grenzer über die Kontrollen am Grenzübergang Wartha zwischen Hessen und der DDR, vermutlich aufgenommen zu Beginn der 80-er Jahre. Die Grenzkontrollstellen waren in der Regel in der Hand des MfS. Der Film ist ohne Ton.

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Straßenszene auf der Westseite des Checkpoint Charlie; Nachweis: BStU MfS HA VI Vi 2

"Verrückte gibt es überall"

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"Verrückte gibt es überall"

Ein MfS-Kameramann ist auf der Westseite des Grenzkontrollpunkts Checkpoint Charlie unterwegs. Er filmt den Verkehr, Imbissbuden, das Museum Haus am Checkpoint Charlie von Rainer Hildebrandt und eine Demonstrantin, die vor der Mauer für Familienzusammenführung eintritt. "Verrückte gibt es überall," kommentiert hörbar der Kameramann, "Demonstrieren, demonstrieren, was hat das für einen Sinn?".

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"Wenn man schon schießt..."

Stasi-Chef Erich Mielke auf einer Dienstkonferenz des MfS am 28.4.1989 über geändertes Vorgehen an der Grenze, denn es herrschten "neue Zeiten". Wenn man aber schon schieße, dann müsse "der Betreffende eben dableiben bei uns". Mit 70 Schuss loszuballern "und der rennt nach drüben", das dürfe einfach nicht sein.

"300 bis 400 Menschen pro Minute"

Der 10. und 11. November 1989. Die Mauer steht offen, mehrere Hundertausend DDR-Bürger sind Richtung Westen unterwegs. Am Brandenburger Tor wird Willy Brandt erwartet. Bei einem Offizier vom Dienst der Staatssicherheit im ZK gehen unterschiedlichste Anrufe ein, es geht zunächst um einen Medikamententransport, ZK-Termine, Johannes Rau in Sachsen, eine Brandstiftung, ein Zugunglück. Nach ca. 32 Minuten Laufzeit des Bandes wird die Reise-Statistik des Tages durchgegeben. An der Bornholmer Straße würden "300 bis 400 Menschen pro Minute gezählt", die ausreisen. Zwischendurch geht es um erste Mauerbeschädigungen, eilig eingerichtete Grenzübergänge und beträchtliche Fußgänger- und Autorückstaus. "Keiner weiß hier, was hinten und vorne ist" kommentiert irgendwann stoisch gelassen der Telefonist.