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Folgen des Mauerbaus

Das MfS sammelt Informationen zur Stimmung in der Bevölkerung im ganzen Land

Die Mauer zementiert die Teilung und schränkt mehr als nur die Reisefreiheit ein. Die Bürger in der DDR sollen sich fügen, in einen Staat, der die Meinung vieler seiner Bürger wenig schätzt. Das sozialistische Deutschland muß erhalten bleiben, mit allen Mitteln. Um die Bevölkerung zu kontrollieren, werden Spitzel eingesetzt und flächendeckend Post kontrolliert. Wer sich traut,öffentlich über den Mauerbau oder die SED zu kritisieren, kann seinen Arbeitsplatz verlieren oder im Gefängnis landen. Mit dem Mauerbau beginnt eine neue Welle der Repression in der DDR.

Flugblatt aus Stralsund vom 20. August 1961 mit Markierungen des MfS zum Schriftenvergleich

Verurteilt wegen "staatsgefährdender Hetze"

Wie das MfS auf Kritik am Mauerbau reagierte

Nur in der eigenen Propaganda erntet die SED Zustimmung für den Bau der Berliner Mauer vor 51 Jahren - aber nicht im Alltag. Um öffentlich geäußerter Kritik vorzubeugen, greift das MfS hart durch. Schon eine schlichte Meinungsäußerung oder das Hören westlicher Nachrichtenprogramme führt zu Verhaftungen und Verurteilungen - auch in den Folgejahren des Mauerbaus. Beispiele aus dem Raum Rostock.

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Die feierlichen Gelöbnisse in der Innenstadt avancierten zu gesellschaftlichen "Höhepunkten" der Bezirksstadt Suhl. Für derartige Veranstaltungen erarbeitete das MfS umfassende Maßnahmepläne.

Kaderschmiede im "Grenzbezirk"

Stasidurchsetzt - die Offiziershochschule der DDR-Grenztruppen in Suhl  

Vor 30 Jahren, am 5. September 1984, wurde die Kaderschmiede der DDR-Grenztruppen auf dem Suhler Friedberg eingeweiht. Das MfS war von Anfang an dabei.

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Schriftsteller Günter Grass

Ein Brief und seine Folgen

Günter Grass 1961 im Visier der Stasi

Die Stasi hatte den Schriftsteller Günter Grass schon früh im Visier. Nach der Übergabe einer Protestnote gegen den Mauerbau in Ost-Berlin machte sich das MfS sogar Gedanken über eine mögliche Verhaftung des prominenten Autors, der am 13. April 2015 in Lübeck verstorben ist.

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Eine von mehr als 60 Schleusen entlang der innerdeutschen Grenze, auf einer Karte markiert vom MfS.

Unsichtbare Löcher in der Mauer

Agentenschleusen zwischen Ost und West

Die Stasi selber wusste am besten, wie man unerkannt durch die hoch gesicherte innerdeutsche Grenze schlüpfen konnte. Mit einem ausgeklügelten System an „Grenzschleusen“ nutzte sie die Möglichkeit, unerkannt Agenten zwischen Ost und West passieren zu lassen.

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Die Mauer am Brandenburger Tor im Sommer 1988.

Kommunisten bauen immer Mauern

Eine Nachbetrachtung zum Mauer-Gedenken von BStU-Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk

Die Mauer war weder ein Zufall noch ein Irrtum. Für die Kommunisten war sie ein Überlebensbauwerk. Und sie führte dazu, dass Westberlin im Osten millionenfach verklärt wurde und für alles stand, was man vermisste.

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