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Pressemitteilung

des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU)

Erscheinungsdatum 15.11.2017

Umgang mit der eigenen Verstrickung

Filmpremiere und Gespräch zu rbb-Film "IM Dienst der Stasi – Der Fall Monika Haeger"

Was macht man mit dem Eingeständnis, selbst Teil eines Systems gewesen zu sein, das andere Menschen unterdrückt hat? Monika Haeger (1945-2006) gab darüber 1990 in ihrer Wohnung im Prenzlauer Berg ein vier Stunden langes Interview, das lange Zeit als verschollen galt. Daraus hat Journalist Peter Wensierski einen Film gemacht, in dem es auch darum geht, was der Umgang mit der eigenen Verstrickung in einen Repressionsapparat heute für Demokratie und Gesellschaft bedeutet. Die Vorpremiere der rbb-Produktion mit einem Podiumsgespräch läuft am 21. November in der "Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie". Im Anschluss wird über die persönliche und politische Bedeutung der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit diskutiert.

Peter Wensierski zeichnet in dem Film über die inoffizielle Mitarbeiterin der DDR-Staatssicherheit nicht nur ihren Lebensweg vom Kinderheim Königsheide bis ins Zentrum der Ost-Berliner Opposition nach – auch ihr Führungsoffizier im Ministerium für Staatssicherheit kommt erstmals zu Wort.

Termin:

  • 21. November 2017

Ort:

  • Ehemalige Stasi-Zentrale, "Haus 22"
    Ruschestraße 103, 10365 Berlin

Zeit:

  • 19.00 Vorpremiere des Films, 45 Minuten
    19.45 Uhr Podiumsdiskussion

Podium:

  • Peter Wensierski (Journalist)
  • Petra Pau (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages)
  • Angela Marquardt (Autorin des Buches "Vater, Mutter, Stasi: Mein Leben im Netz des Überwachungsstaates"
  • Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen)

Moderation:

  • Harald Asel (rbb)

Eintritt frei

Kooperationspartner: rbb Fernsehen und die Robert Havemann Gesellschaft e.V..

Erstausstrahlung "IM Dienste der Stasi – Der Fall Monika Haeger": 26.11.2017, 22.50 Uhr, rbb Fernsehen

Elmar Kramer, Stv. Pressesprecher

Pressesprecherin

Dagmar Hovestädt

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