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Verbotene Literatur in elf Städten auf der Bühne
Mit einer Collage aus Texten von elf unveröffentlichten Autorinnen und Autoren aus der DDR, Zitaten aus deren Stasi-Akten und aus Dienstanweisungen der Staatssicherheit tourte die szenische Lesung „Unter Verschluss“ in diesem Jahr durch ganz Deutschland. Die unveröffentlichte Literatur zeigte mutige Lebensentwürfe zwischen Bespitzelung und geistiger Autonomie und forderte zur Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur auf. |
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Filmreihe „Kino der Geheimdienste“
17. November 2009 - Die Filmreihe „Kino der Geheimdienste“ gibt einen umfassenden Einblick in das geheimdienstliche Filmen der drei ehemals sozialistischen Länder ČSSR, DDR und Ungarn. Erstmalig kann sich die Öffentlichkeit selbst ein Bild davon machen, wie das Ministerium für Staatssicherheit und die Geheimpolizeien Ungarns und der ČSSR das Medium Film für Überwachungen, Propaganda- und Lehrzwecke nutzten. |
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„Feind ist, wer anders denkt“
16. November 2009 - Die Wanderausstellung der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen (BStU) über die Staatssicherheit der DDR „Feind ist, wer anders denkt“ wird am 19. November 2009 in der Comenius-Universität in Bratislava eröffnet. |
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„Wir gehen zusammen in den Kampf“
11. November 2009 - Am 17. November 1989 wurde das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) umbenannt in Amt für Nationale Sicherheit (AfNS). Gleichzeitig berief die Volkskammer einen neuen Ministerrat. Auf diese Weise wollten sich SED und Ministerpräsident Hans Modrow eine neue Legitimationsgrundlage in der Öffentlichkeit verschaffen. Nach innen blieb dagegen vieles beim Alten. Am 21. November führte Modrow den bisherigen Stellvertreter Mielkes, Wolfgang Schwanitz, auf einer zentralen Dienstbesprechung des AfNS als neuen Leiter ein. |
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„Was ist im Ministerium los?“
10. November 2009 - Am 13. November 1989 ergreift Erich Mielke das Wort in der Volkskammer und löst mit dem Satz „Ich liebe doch alle Menschen!“ unfreiwillig Gelächter aus. Tatsächlich erklärt er in seiner unvorbereiteten Rede den Abgeordneten, dass der Staatssicherheitsdienst auftragsgemäß und realitätsnah die SED-Führung über die Situation im Lande unterrichtet habe. Seine damit geäußerte Kritik an der Parteiführung, die diese Analysen im politischen Handeln unberücksichtigt gelassen habe, wird kaum wahrgenommen. Im Bewusstsein der Öffentlichkeit überdauert Mielkes Auftritt als lächerlich und zugleich als Verhöhnung der Opfer. |
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Vertuschter Verfassungsbruch
03. November 2009 - Hiermit machen wir auf ein Stasi-Dokument zur friedlichen Revolution aufmerksam.
Am 9. November 1989 fiel nicht nur die Mauer, das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) begann an diesem Tag auch, einen seiner massivsten Verfassungsverstöße zu vertuschen. Die systematische Postkontrolle in den Räumen der Postdienststellen in Berlin und den Bezirken wurde eingestellt, alle Spuren sollten verwischt werden. |
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Die Akten über die inoffizielle Zusammenarbeit von Karl-Heinz Kurras mit dem Staatssicherheitsdienst
Die Akte über die inoffizielle Zusammenarbeit von Karl-Heinz Kurras umfasst 17 Bände. Neben den umfangreichen Berichtsakten liegen zwei Personalakten vor. Der IM-Vorgang ist vom MfS als gesperrte Geheime Ablage in der Abt. XII abgelegt worden und steht unter der Archivsignatur BStU, MfS, GH Nr. 2/70 für die Zwecke der historischen Aufarbeitung zur Verfügung. Zudem ist Karl-Heinz Kurras in einem Sicherungsvorgang erfasst. |
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„DemokratieVersprühen“
Sachsenweiter Graffitiwettbewerb
Fundstelle Archiv
An dieser Stelle präsentiert die Abteilung Archivbestände (AR) im weitesten Sinne interessante Unterlagen aus den Archiven der Zentralstelle und der Außenstellen der BStU, die die Archivarinnen und Archivare während ihrer Erschließungstätigkeit entdeckt haben. |
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Die "Rosenholz"-Dateien
Die "Rosenholz"-Dateien – seit ihrer Rückführung aus den USA sind die mikroverfilmten Karteien der Hauptverwaltung Aufklärung (HV A), der Spionage-Abteilung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS), Gegenstand lebhafter öffentlicher Diskussionen. Was hat es mit diesen Dateien auf sich? Welche Erkenntnisse ergeben sich aus ihnen? Welche Personen sind in ihnen erfasst? Können nun endlich die West-Spione der Stasi "enttarnt" werden? |
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Bestandsinformationen zu den Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der Zentralstelle
Die Bestandsinformationen der Abteilung Archivbestände (AR) der BStU bieten dem interessierten Nutzer einen ersten Überblick über Inhalt, Umfang und Benutzbarkeit der in der Zentralstelle und in den Außenstellen der BStU verwahrten Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). |
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Bildung
Die BStU unterstützt Multiplikatoren und Schüler/innen mit einem ausdifferenzierten Bildungsangebot zu Struktur, Methoden und Wirkungsweise des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). |
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Am Vorabend der Revolution
Die friedliche Revolution von 1989/90 mündete in die Wiedervereinigung und stellt damit einen Höhepunkt der jüngeren deutschen Geschichte dar. Natürlich hatten die revolutionären Ereignisse eine Vorgeschichte. So waren außen- wie innenpolitische Entwicklungen Auslöser und Hintergrund für den Zusammenbruch der SED-Diktatur.
Dokumentation zum Zusammenbruch der SED-Diktatur 1989 aus der Perspektive der Staatssicherheit - von der Anbahnung bis zum offenen Ausbruch der revolutionären Krise.
Veranstaltungsreihe
Szenische Lesung unveröffentlichter Texte aus der DDR
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www.FriedlicheRevolution.de
Ein Onlineportal zum 20. Jubiläum der Friedlichen Revolution mit Beteiligung der BStU
Freiheit, Einheit, Demokratie
Auftritt der Bundesregierung zum Jubiläum "Freiheit und Einheit"
Bürgerberatung
In der Zentralstelle der BStU in der Karl-Liebknecht-Straße in Berlin berät Sie Frau Haase telefonisch oder persönlich zu Fragen der Akteneinsicht.
Antragsformular
Antrag zur Akteneinsicht einfach hier herunterladen.
Dokumentationszentren
Wie funktionierte der Überwachungsapparat in der DDR und wie war er aufgebaut? Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie in den Informations- und Dokumentationszentren (IDZ) der BStU
Die Bestände der Bibliothek umfassen gegenwärtig etwa 68.000 Bände, die von allen Interessierten im Lesesaal nutzbar sind.
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