Fachbeiträge

Filme der Staatssicherheit. Viertes Nutzerforum der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, in: Archivar 62 (2009), S. 426/427.

Von Ralf Blum/Karsten Jedlitschka

[21. Dezember 2009] Die DDR-Staatsicherheit hinterließ nicht nur fast 160 km Schriftgut, sondern auch in großem Umfang audiovisuelle Überlieferungen. Einen kleineren, jedoch wichtigen Teil davon stellen neben den Ton- und Fotoüberlieferungen die mehr als 2.000 Filme und Videos dar.
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Archivtagung „Erschließung und Zugang“ im Archiv der BStU-Zentralstelle

Von Karsten Jedlitschka

[09. Dezember 2008] Unter reger Teilnahme von zahlreichen Vertretern aus Archiven, Aufarbeitungseinrichtungen sowie von Forschung und Medien fand am 5. März 2008 eine Fachtagung der Abteilung Archivbestände der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) statt.
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Delegation der BStU beim IPN in Warschau

Von Karsten Jedlitschka

[03. Juli 2008] Am 22./23. November 2007 besuchte eine Delegation der Bundesbeauftragen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) das "Instytut Pamięci Naradowej" – IPN (Institut für Nationales Gedenken) in Warschau. Der Reise war ein Besuch einer Gruppe von Archivaren aus Warschau bei der BStU im Juni dieses Jahres vorausgegangen.
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Fund der Gerichtsakten zum Horst-Wessel-Prozess

Von Ralf Blum
[28. Mai 2008] Bei den Recherchen zu einem Forschungsantrag wurden in der archivierten MfS-Ablage der BStU die seit Langem verschollenen Akten zum Prozess in der Totschlagssache Horst Wessel aufgefunden. Die Unterlagen dokumentieren das strafrechtliche Ermittlungs- und Gerichtsverfahren, das im Jahre 1930 vor dem Berliner Landgericht stattfand.
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Geschichte der Spezialkampfführung (Abteilung IV des MfS) – Aufgaben, Struktur, Personal, Überlieferung

Von Doreen Hartwich und Bernd-Helge Mascher
[18. Juni 2007] Die MfS-Abteilung für Spezialkampfführung sollte mittels Diversion, Spionage und Sabotage in Spannungsperioden oder im Kriegsfall eine militärische Besetzung des „Operationsgebietes“ vorbereiten.
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Unterlagen zu Verurteilten der Sowjetischen Militärtribunale (SMT) in den Archiven der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

Von Jochen Hecht
[30. Januar 2007] Mit den in den Archiven des Staatssicherheitsdienstes aufbewahrten Unterlagen lassen sich auch die Schicksale der in der Sowjetischen Besatzungszone und der frühen DDR durch Sowjetische Militärtribunale verurteilten deutschen Bürger, in Straflager Verbrachten, dort Verstorbenen oder Entlassenen weitgehend wieder aufklären.
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Zwanzig Jahre „Spezialistenarbeit“ für die Sicherheit an der Staatsgrenze der DDR - Abläufe und Ereignisse im Bereich der Grenzübergangsstelle Heinrich-Heine-Straße in Berlin 1970 - 1989

Von Hans-Jürgen Zeidler
[13. November 2006] Wie eine Passkontrolleinheit (PKE) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) im Bereich einer Grenzübergangsstelle (GÜST) funktionierte, wird in diesem Beitrag durch die inhaltliche Auswertung eines ausgewählten Beispiels (hier: das Aktenbündel PKE H.-H.-Str. 457) gezeigt.
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Später Fund - Videos, Filme und Tonträger der Kaderschmiede für Auslandsspionage des MfS in Gosen

[02. November 2006] Zum Auffinden von Unterlagen in der ehemaligen Schule der Hauptverwaltung Aufklärung (HV A) des MfS
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Die Poesie als Magd des Staatssicherheitsdienstes

Von Jochen Hecht. Beitrag für die Internationale DDR-Forschertagung in Weimar, November 2005
[02. Oktober 2006] Die unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR zeugen nicht nur vom Wirken einer Diktatur in allen gesellschaftlichen Bereichen – sie ermöglichen auch Einblicke, wie sich die Wirklichkeit der DDR und ihres Staatssicherheitsorgans poetisch verklären ließ und wie sich die Realität in den Hervorbringungen musisch begabter Mitarbeiter dann am Ende doch poetisch manifestierte.
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Die Stasi-Unterlagen als Quellen für die Gesellschaftsgeschichte der DDR

Von Jochen Hecht. Leicht geänderte Fassung des in Timmermann, Heiner (Hg.): Die DDR in Deutschland. Ein Rückblick auf 50 Jahre. Dokumente und Schriften der Europäischen Akademie Otzenhausen. Band 93, Berlin 2001, veröffentlichten Beitrags.
[05. November 2003] Es ist nicht nur mir, sondern vor allem auch den Mitarbeitern der Abteilung Archivbestände in der Behörde der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen wichtig, dass ich mich bei der Akademie für Politische Bildung bedanke, auf dieser Tagung zum Anlass der zehnjährigen Öffnung der Stasi-Unterlagen sprechen zu können. Der Beitrag versucht deutlich zu machen, dass diese Unterlagen für die Erforschung der Gesellschaftsgeschichte wichtig und unverzichtbar sind - dabei wird auch auf gegenwärtige Grenzen und künftige Möglichkeiten der Nutzung verwiesen, ohne dabei eine grundsätzliche Analyse von juristischen Auseinandersetzungen um diese Fragen vornehmen zu wollen.
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Fachbeitrag: Stimmungsberichte des Staatssicherheitsdienstes aus den Jahren 1988/89

Von Jochen Hecht. Leicht geänderte Fassung des in Timmermann, Heiner (Hg.): Die DDR zwischen Mauerbau und Mauerfall. Dokumente und Schriften der Europäischen Akademie Otzenhausen. Band 98, Münster u. a. 2003, veröffentlichten Beitrags.
[05. November 2003] Über das Ende der DDR, insbesondere über den 9. November 1989, dem Tag an dem die Mauer fiel, ist schon viel geredet und geschrieben worden. In diesem Referat möchte ich einen kleinen, aber doch nicht unbedeutenden Teilaspekt dieses Ereignisses behandeln, nämlich die Frage, ob das Ministerium für Staatssicherheit die innere Lage der DDR und die Stimmung der Bevölkerung in den Jahren davor umfassend und richtig wahrgenommen hat und wie die Partei- und Staatsführung darüber informiert worden ist.
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Nutzung der Akten des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR zur Rehabilitierung von Betroffenen, Vermissten und Verstorbenen
Diskussionsbeitrag der BStU zum 72. Deutschen Archivtag in Cottbus

Von Wolfgang Brunner. Vorgetragen am 19.09.2001 als Beitrag zur Sektion IV (Archive und Wiedergutmachung)
[14. März 2003] Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) stellt auf private Antragstellung wie auf Ersuchen von Stellen Unterlagen für die Rehabilitierung im strafrechtlichen und beruflichen Bereich, für Zwecke der Regelung offener Vermögensfragen und für die Suche nach Vermissten und Verstorbenen bereit. Die Nutzung der Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes für diese Zwecke begann 1990 auf der Grundlage des Einigungsvertrages und des Rehabilitierungsgesetzes der DDR, des Vermögengesetzes und des Häftlingshilfegesetzes (HHG) sowie der vorläufigen Benutzerordnung des Sonderbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes. Ab 1992 erfolgte die Auskunftserteilung zu Zwecken der Rehabilitierung und Wiedergutmachung nach den Vorgaben der §§ 20/21 (1) Nr. 1 Fall 1-3, Nr. 3 sowie nach dem § 24 Stasi-Unterlagen-Gesetz (StUG).
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Die Archive der Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen (BStU) - Die archivfachliche Arbeit an den MfS-Geheimdienstunterlagen - Fragen und Herausforderungen

Von Birgit Salamon. Veröffentlicht in: Der Archivar, Jg. 55, 2002, H. 3, S. 203
[14. März 2003] Dieser Aufsatz stellt die gesetzlichen Grundlagen, die Besonderheiten der Überlieferung in den BStU-Archiven und die Herangehensweise bei der Ordnung und Verzeichnung der Stasi-Unterlagen in den Mittelpunkt der Betrachtung.
Insbesondere werden die Recherchemöglichkeiten, d. h. die Findhilfsmittel und der Zugang zu diesen beleuchtet. Auf die derzeitige Situation zur Novellierung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes v. a. in Bezug auf die Herausgabe von personenbezogenen Informationen zu Personen der Zeitgeschichte, Inhabern politischer Funktionen oder Amtsträgern in Ausübung ihres Amtes zum Zwecke der politischen und historischen Aufarbeitung der Tätigkeit des Staatssicherheitsdienstes wird ebenfalls kurz eingegangen.
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