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Aktuelles
Hochrangige Delegation aus Albanien besuchte die BStU
Vom 8. bis 10. Dezember 2008 hat eine hochrangige Delegation aus Albanien auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung die BStU besucht. Gegenwärtig wird in Albanien ein Gesetz zum Umgang mit den Unterlagen der früheren Geheimpolizei vorbereitet. Zur Besuchergruppe gehörten deshalb neben Bürgerrechtlern auch Archivare und Parlamentarier. Entsprechend breitgefächert waren deren Interessen.
Die Gäste erhielten Einblicke in verschiedene Felder der Aufarbeitung. Auch eine ausführliche Führung durch das Archiv der BStU stand auf dem Programm. Eingangs stellte Silvia Oberhack, Referatsleiterin für die Erschließung spezieller Medien, die Vielzahl unterschiedlicher Datenträger vor, die das MfS hinterlassen hat. Deren dauerhafte Sicherung stellt eine große Herausforderung für den Archivbereich der BStU dar.
Stephan Wolf, Sachgebietsleiter für die Öffentlichkeitsarbeit im Archivbereich, führte die Besucherinnen und Besucher durch das Archiv. Viele Fragen wurden zum Stasi-internen Nachweis Inoffizieller Mitarbeiter gestellt. Dass mittels unterschiedlicher Karteien, aber auch verschiedener Registrierbücher, die Vorgänge heute weitgehend nachvollziehbar sind, beeindruckte die Besucher. Das Interesse an den Unterlagen in den Magazinen und in der Restaurierungswerkstatt zeigte, dass einige der Gäste erstmals Akten einer Geheimpolizei unmittelbar in Augenschein nehmen konnten.
Stephan Wolf (rechts) führte die Besucherinnen und Besucher durch das umfangreiche Archiv
Nachweis: BStU
Wird in Albanien gerade diskutiert: Zugang zu den Unterlagen der Geheimpolizei
Nachweis: BStU
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Die Bestände der Bibliothek umfassen gegenwärtig etwa 68.000 Bände, die von allen Interessierten im Lesesaal nutzbar sind.
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