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Stasi-Aufarbeitung als Thema für die historisch-politische Bildung
Die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU), das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) und der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (LStU) laden am 26. und 27. März 2010 Lehrkräfte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung zu einer Tagung ein. Im Mittelpunkt stehen die Beschäftigung mit dem historischen Hintergrund der Öffnung der Stasi-Akten und die Bedeutung dieser Akten für die historisch-politische Bildung. Kooperationspartner ist die Zentral- und Landesbibliothek Berlin, in deren Räumen die Veranstaltung stattfindet. |
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Wanderausstellung in London
Am 4. Februar 2010 hat die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler in London die Wanderausstellung "Feind ist, wer anders denkt" eröffnet. Die Ausstellung wird auf Einladung des Deutschen Botschafters in der Residenz der Botschaft gezeigt. Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung, an der rund 100 Gäste teilnahmen, diskutierten die Bundesbeauftragte und der britische Historiker Timothy Garton Ash in einem Podiumsgespräch über "What does Stasi means today". Am Folgetag fand ein reger Projektvormittag mit zwei Londoner Schulklassen statt. |
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60 Jahre Gründung der DDR-Staatssicherheit
Am 8. Februar 1950 wurde das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) gegründet. Damit installierte die SED ihr wichtigstes Herrschaftsinstrument. Knapp 40 Jahre lang überwachte das MfS die Bürgerinnen und Bürger der DDR und verfolgte kritische und oppositionelle Bestrebungen. |
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Tausende beim Bürgerfest
Rund 4.000 Besucherinnen und Besucher haben am 16. Januar das Bürgerfest im Zentralarchiv der Stasi-Unterlagen-Behörde in Berlin-Lichtenberg besucht. Vor 20 Jahren besetzten hier mutige Bürgerinnen und Bürger die Zentrale des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Sie zwangen das einst übermächtige MfS endgültig zur Aufgabe und verhinderten eine weitere Vernichtung von Unterlagen. „Der 20. Jahrestag ist ein Grund zur Freude und Genugtuung“, sagte die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, bei der Eröffnung. |
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Ein Volk unter Verdacht. Die Staatssicherheit der DDR
Was war die Stasi? Wo und wie hat sie gearbeitet? Welche Bedeutung hatte sie für die SED-Diktatur? Fragen, denen Reporterin Malin Büttner im Gespräch mit Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk, Historiker bei der Stasi-Unterlagen-Behörde, an historischen Orten nachgeht. |
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"Kino der Geheimdienste"
Erstmalig kann sich die Öffentlichkeit selbst ein Bild davon machen, wie das Ministerium für Staatssicherheit und die Geheimpolizeien Ungarns und der ČSSR das Medium Film für Überwachungen, Propaganda- und Lehrzwecke hergestellt haben. |
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Kooperation mit bulgarischer Aufarbeitungseinrichtung
Der Direktor der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen, Hans Altendorf, und der Leiter der bulgarischen Kommission zur Aufarbeitung der geheimpolizeilichen Akten der ehemaligen Volksrepublik Bulgarien (COMDOS), Evtim Kostadinov Kostadinov, haben am 4. Dezember 2009 in Sofia eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Beide Institutionen beabsichtigen, auf den Gebieten des Aktenzugangs sowie bei der Offenlegung und Nutzung der verwahrten Dokumente zu kooperieren. |
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Marianne Birthler erhält Max Friedlaender-Preis
Am 20. November wurde die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, mit dem Max Friedlaender-Preis des Bayerischen Anwaltverbandes ausgezeichnet. Damit wird ihr soziales, gesellschaftliches und politisches Auftreten in der DDR und nach der Wiedervereinigung geehrt, teilte der Verband mit. |
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Verbotene Literatur in elf Städten auf der Bühne
Mit einer Collage aus Texten von elf unveröffentlichten Autorinnen und Autoren aus der DDR, Zitaten aus deren Stasi-Akten und aus Dienstanweisungen der Staatssicherheit tourte die szenische Lesung „Unter Verschluss“ in diesem Jahr durch ganz Deutschland. Die unveröffentlichte Literatur zeigte mutige Lebensentwürfe zwischen Bespitzelung und geistiger Autonomie und forderte zur Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur auf. |
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Mazedonischer Präsident besuchte das zentrale Archiv der Stasi-Unterlagen-Behörde
Am 14.09.2009 empfing die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, den mazedonischen Staatspräsidenten S.E. Prof. Dr. Gjorge Ivanov im Archiv der Zentralstelle in der Berliner Ruschestraße. Präsident Ivanov ließ sich im Rahmen seines Staatsbesuches in Deutschland auch die Hinterlassenschaft des Ministeriums für Staatssicherheit zeigen, um ein deutliches Signal für das Thema Aufarbeitung zu geben. Begleitet wurde er unter anderem vom mazedonischen Außenminister S.E. Antonio Milošoski und dem mazedonischen Botschafter in Deutschland, S.E. Dr. Gjorgji Filipov. |
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Großes Interesse an Arbeit der Stasi-Unterlagen-Behörde
In Berlin rollte die Bundesregierung am 22. und 23. August den roten Teppich für Bürgerinnen und Bürger aus. Über 160.000 Menschen folgten der Einladung und besuchten das Bundeskanzleramt, das Bundespresseamt und die Bundesministerien. Auch die Stasi-Unterlagen-Behörde (BStU) beteiligte sich an dem Programm. |
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Staatssicherheit als Unterrichtsthema
Material für den Geschichts- und Politikunterricht: Auf den Webseiten der Stasi-Unterlagen-Behörde können Lehrerinnen und Lehrer verschiedene Materialien zur DDR und dem Ministerium für Staatssicherheit abrufen. Neu hinzugekommen ist ein Foliensatz für den Tageslichtprojektor. Auf 10 Folien und begleitenden Texten werden Hintergründe zum Ministerium für Staatssicherheit erläutert, insbesondere die Strukturen und Aufgaben. |
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Marianne Birthler über die Revolution 1989 und den Wert der Demokratie
Am 28. Mai wurde im Deutschen Historischen Museum in Berlin die Fotoausstellung „Das Jahr 1989. Bilder einer Zeitenwende“ eröffnet. Die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, sprach zur Vernissage über ihre persönliche Erinnerungen an den Herbst 1989. |
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Die Akten über die inoffizielle Zusammenarbeit von Karl-Heinz Kurras mit dem Staatssicherheitsdienst
Die Akte über die inoffizielle Zusammenarbeit von Karl-Heinz Kurras umfasst 17 Bände. Neben den umfangreichen Berichtsakten liegen zwei Personalakten vor. Der IM-Vorgang ist vom MfS als gesperrte Geheime Ablage in der Abt. XII abgelegt worden und steht unter der Archivsignatur BStU, MfS, GH Nr. 2/70 für die Zwecke der historischen Aufarbeitung zur Verfügung. Zudem ist Karl-Heinz Kurras in einem Sicherungsvorgang erfasst. |
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Bundeskanzlerin würdigt Arbeit der Stasi-Unterlagen-Behörde
„Es hat sich gezeigt, dass die Offenheit der Akteneinsicht zur Versöhnung beigetragen und nicht zur Spaltung geführt hat.“ Bei ihrem ersten Besuch in der Stasi-Unterlagen-Behörde lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Arbeit der BStU. Am 15. Januar, dem Jahrestag des Sturms auf die Stasi-Zentrale in Berlin, ließ sich die Bundeskanzlerin von der Bundesbeauftragten Marianne Birthler durch das Archiv führen. |
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Bürgerberatung
In der Zentralstelle der BStU in der Karl-Liebknecht-Straße in Berlin berät Sie Frau Haase telefonisch oder persönlich zu Fragen der Akteneinsicht.
Antragsformular
Antrag zur Akteneinsicht einfach hier herunterladen.
Linktipp: Goethe-Institut
Dossier "Konstruktion der Erinnerung"
Linktipp: Clio-online
Fachportal für die Geschichtswissenschaften
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