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Sonntag, 13. August 2017, 11.00 Uhr, Schlagsdorf

Buchvorstellung und Diskussion

"Freiheit heißt, die Angst verlieren"

Verweigerung und Widerstand im Norden der DDR

Referent: Dr. Christian Halbrock, BStU

Auf einem Skelett drapiertes Bild von Walter Ulbricht in einer Gnoiener Schule 1962. Zwei Jugendliche brachten 1962 systemkritische Losungen in einer Schule in Gnoien an und drapierten ein Skelett mit dem Bild des SED-Chefs Walter Ulbricht. Sie wurden verhaftet und zu je 16 Monaten Haft verurteilt. Quelle: BStU, MfS, BV Neubrandenburg, AU, Nr. 1934/62, Bl. 73

Aus den historischen Hansestädten Wismar, Rostock und Greifswald wollte die DDR-Führung in Ost-Berlin sozialistische Vorzeigestädte machen. Wie überall im Land widersprachen auch im Norden der DDR viele Menschen der SED-Politik. Einzelne leisteten aktiven Widerstand. Sie verteilten Flugblätter, schrieben systemkritische Losungen an Hauswände oder zerstörten Agitationstafeln.

Bei der Lesung geht es um jene Menschen, die ins Visier der Stasi gerieten, weil sie wagten, gegen die Verhältnisse aufzubegehren. Hierzu gibt es auch zahlreiche Beispiele aus dem ehemaligen Bezirk Schwerin.

Der Eintritt ist frei.

Zeit Sonntag, 13. August 2017, 11.00 Uhr

OrtGrenzhus Schlagsdorf
Neubauernweg 1
19217 Schlagsdorf

Veranstalter BStU, Außenstelle Schwerin
19067 Leezen, Ortsteil Görslow (bei Schwerin)

MitveranstalterGrenzhus Schlagsdorf
Neubauernweg 1
19217 Schlagsdorf