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Dienstag, 21. März 2017, 19.00 Uhr, Rostock

Ausstellungseröffnung

"Lernt polnisch"

Solidarnosc, die DDR und die Stasi

"Lernt polnisch" war nur einer von zahlreichen Aufrufen, die Anfang der 80er Jahre in der DDR als Graffiti auftauchten. Der Mut und die Kraft der Gewerkschaftsbewegung Solidarność machten der kleinen Schar DDR-Oppositioneller Hoffnung auf Reformen.

Polen brennt, Berlin pennt - Graffiti an einer Ziegelwand.Graffiti an einer Ziegelwand. Quelle: BStU, MfS, HA XX, Nr. 12743, Bl. 111

Die SED-Führung betrachtete diese Entwicklung mit großer Sorge. Aus Angst, der Funke könnte überspringen, beauftragte die SED die Staatssicherheit, die Reaktionen in der Bevölkerung scharf zu überwachen und pro-polnische – "feindlich-negative" – Haltungen zu verfolgen. Ende Oktober 1980 schloss das SED-Regime sogar die Grenzen zu Polen.

In einer zweisprachigen Ausstellung zeigt der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU) den Mut der Bürgerinnen und Bürger in der DDR, die sich von Solidarność inspirieren ließen.

In Rostock wird die Ausstellung "Lernt polnisch" am 21. März in der Dokumentations- und Gedenkstätte im ehemaligen Stasi-Gefängnis eröffnet. Zur Einführung spricht die Kuratorin Dr. Gabriele Camphausen (BStU), anschließend ist Gelegenheit zum Gespräch und zum Rundgang durch die Ausstellung.

Der Eintritt ist frei.

Zeit Dienstag, 21. März 2017, 19.00 Uhr

OrtDokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen U-Haft der Stasi in Rostock (DuG)
(Eingang gegenüber Supermarkt)
Hermannstraße  34b
18055 Rostock
Telefon: (03 81) 4 98 56 51/52
Fax: (03 81) 4 98 56 50
E-Mail: dug-rostock@bstu.bund.de

Veranstalter BStU, Außenstelle Rostock
Straße der Demokratie 2
18196 Waldeck-Dummerstorf
Telefon: (03 82 08) 8 26-0
Fax: (03 82 08) 8 26-12 19
E-Mail: astrostock@bstu.bund.de