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Donnerstag, 21. September 2017, 14.00 - 20.00 Uhr, Eisenhüttenstadt

Bürgerberatung und Vortrag

Beobachten - Verfolgen - Zersetzen.

Das Wirken der Stasi in Eisenhüttenstadt

14.00 - 18.00 Uhr Bürgerberatung

Unerschlossenes Aktenmaterial des BStUUnerschlossenes Aktenmaterial des BStU Quelle: BStU

Fragen rund um die persönliche Akteneinsicht und die Nutzung der Stasi-Unterlagen beantworten Ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BStU-Außenstelle Frankfurt (Oder). Es werden Anträge auf Auskunft, Akteneinsicht bzw. Herausgabe von Kopien aus Unterlagen der Staatssicherheit entgegengenommen. Ebenfalls können sich Bürgerinnen und Bürger über ihre eventuell vorhandenen Stasi-Unterlagen beraten lassen.

Für den Antrag wird eine Identitätsbescheinigung benötigt. Diese wird bei Vorlage eines Personaldokument gleich vor Ort erstellt, was den Weg zur Meldebehörde erspart.

Sollten Sie nicht selbst zur Bürgerberatung kommen können, informiert Sie die Außenstelle Frankfurt (Oder) gern telefonisch, wie der Antrag auf Akteneinsicht dann gestellt werden kann. Anfragen sind unter folgender Nummer und Sprechzeit möglich:

Telefon: (0335) 60 68 - 0
Montag bis Donnerstag: 8.00 - 17.00 Uhr
Freitag: 8.00 - 14.00 Uhr

Die Bürgerberatung der Zentralstelle in Berlin erreichen sie unter:
Telefon: (030) 23 24 - 70 00

Den Antrag auf Akteneinsicht können Sie herunterladen und ausdrucken.

An diesem Tag ist auch ein Mitarbeiter der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen kommunistischer Diktatur (LAkD) vor Ort. Menschen, die von DDR-Unrecht betroffen sind, können sich von diesem beraten lassen.

18.00 - 20.00 Uhr Vortrag
Beobachten. Verfolgen. Zersetzen
Das Wirken der Stasi in Eisenhüttenstadt
Referent: Rüdiger Sielaff, BStU

Die Stasi war im Herbst 1989 - nach fast genau 40 Jahren - am Ende. Als wichtigstes Instrument der SED-Führung hatte sie das produziert, was jede Diktatur braucht: die Angst der Menschen. Außen die Mauer und innen die Stasi. Anders hätte die SED-Diktatur nicht existieren können.

Das MfS versuchte, mit seinen Spitzeln und Einflussagenten die gesamte Gesellschaft zu unterwandern und den Widerstand der Menschen schon im Keime zu ersticken. 1989 arbeiteten ca. 91.000 hauptamtliche Mitarbeiter/innen in 15 Bezirksverwaltungen, 209 Kreisdienststellen und 7 sogenannten Objektdienststellen, wie beispielsweise der Objektdienststelle "Schwarze Pumpe".

In seinem Vortrag verdeutlicht Rüdiger Sielaff, wen das Ministerium für Staatssicherheit als Feind ausmachte: das eigene Volk. Ob Jugendliche, Arbeiter, Kirchenvertreter, Lehrer oder gar die eigene Polizei - niemand war vor den Machenschaften der Stasi sicher.

Der Eintritt ist frei.

Zeit Donnerstag, 21. September 2017, 14.00 - 20.00 Uhr

OrtDokumentationszentrum Alltagskultur
Erich-Weinert-Allee 3
15890 Eisenhüttenstadt

Veranstalter BStU, Außenstelle Frankfurt (Oder)
Fürstenwalder Poststraße 87
15234 Frankfurt
Telefon: (03 35) 60 68-0
Fax: (03 35) 60 68-24 19
E-Mail: astfrankfurt@bstu.bund.de

MitveranstalterDie Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD)
Hegelallee 3
14467 Potsdam

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