Dienstag, 12. März 2013, 19.00 Uhr, Dresden
"Medizin hinter Gittern"
Das Stasi-Haftkrankenhaus in Berlin-Hohenschönhausen
Lesung und Gespräch
Referenten:
- Peter Erler, Autor und Historiker
- Tobias Voigt, Autor und Mitarbeiter der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Erkrankungen von Häftlingen waren für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) eine unerwünschte Störung seiner Ermittlungstätigkeit. Das sogenannte Haftkrankenhaus auf dem Gelände der Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen hatte daher die vorrangige Aufgabe, erkrankte Gefangene wieder prozesstauglich zu machen.
Zelle im Haftkrankenhaus in Berlin Hohenschönhausen
Quelle: Robert Mispelbaum
Was sich genau hinter den Mauern des Haftkrankenhauses abspielte, gehörte bisher zu den letzten großen Geheimnissen des DDR-Staatssicherheitsdienstes.
Wer waren die Inhaftierten, wer die Mediziner und Pfleger, die dort im Auftrag des MfS tätig waren?
Welche Krankheiten und Gebrechen wurden behandelt, welche Behandlungsmethoden und Arzneimittel angewandt?
Und wie vertrug sich die enge Zusammenarbeit von Medizinern und Vernehmern mit dem Eid des Hippokrates?
Das Buch von Tobias Voigt und Peter Erler bringt erstmals Licht in diesen bisher völlig unerforschten Bereich der kommunistischen Diktatur in Ostdeutschland.
Der Eintritt ist frei.
Zeit Dienstag, 12. März 2013, 19.00 Uhr
Ende Dienstag, 12. März 2013
OrtGedenkstätte Bautzner Straße Dresden
Bautzner Straße 112a
01099 Dresden
Telefon: (0351) 646 88 48
Fax: (0351) 646 54 43
Veranstalter
BStU, Außenstelle Dresden
Seiteneingang "C"
Riesaer Straße 7
01129 Dresden
Telefon: (03 51) 25 08-0
Fax: (03 51) 25 08-34 19
E-Mail: astdresden@bstu.bund.de
Mitveranstalter
- Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden
- Forum 13. Februar

