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Musterakten aus den Archiven der Stasi-Unterlagen-Behörde

Die Arbeit und Denkweise der Staatssicherheit der DDR lässt sich besonders gut beim Lesen der Original-Akten kennenlernen. Ausgewählte Musterakten zeigen die Arbeitsprozesse der Geheimpolizei und wie sie ihre Erkenntnisse in sogenannten "Vorgängen" in der ihr eigenen Stasi-Sprache niederlegte. Personen, die ins Visier der Stasi gerieten, werden anonymisiert, da ihre Daten ohne ihre Einwilligung in den Unterlagen auftauchen. Personen, die für die Stasi gearbeitet haben, ob hauptamtlich oder inoffiziell, können benannt werden. Das regelt das Stasi-Unterlagen-Gesetz.

Deckblatt der Arbeitsakte des abgelegten IM-Vorgangs "Thomas Baumann"

Der IM-Vorgang "Thomas Baumann"

Die Arbeit eines Informanten in der NVA und wie die Stasi ihn fallen ließ

Die Akte eines inoffiziellen Mitarbeiters der Stasi bei der NVA. Sie zeigt, wie das MfS seine Informanten einsetzte – und wie es sie bei Problemen fallen ließ.

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Aktendeckel

Abschluss eines IM-Vorgangs nach Ablehnung der Zusammenarbeit

Das Ende eines Anwerbungsversuchs durch die Stasi

Hier wollte die Stasi einen jungen Journalisten für die Arbeit als IM verpflichten. Weil der Mann jedoch ablehnte, wurde der bereits angelegte Vorgang wieder geschlossen.

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Aktendeckel der operativen Personenkontrolle "Galerie".

Die "Operative Personenkontrolle Galerie"

Überwachung eines Berliners wegen illegaler Kunstausstellungen und Lesungen

Weil er in seiner Wohnung Künstlern und Schriftstellern eine Bühne ohne staatliche Kontrolle bietet, gerät dieser DDR-Bürger in das Visier der Stasi. Die Geheimpolizei fürchtet ein "Zentrum oppositioneller Kräfte".

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Aktendeckel der Arbeitsakte für den Offizier im besonderen Einsatz "Ebel".

Arbeitsakte eines "Offiziers im besonderen Einsatz"

Einsatz eines Stasi-Leutnants in der DDR-Botschaft im Südjemen

Offiziell soll der Offizier mit dem Decknamen "Ebel" eine Stelle als Funker in der DDR-Botschaft in Aden antreten. Die Akte enthält jedoch die wahre Mission des Offiziers und beurteilt seine Verlässlichkeit.

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Deckblatt des "Operativen Vorgangs Prophet".

Der "Operative Vorgang Prophet"

Wie die Stasi gegen einen jungen Bausoldaten der NVA vorging

Dieser junge Mann lehnte den Dienst an der Waffe ab und äußerte sich negativ über das System der DDR. Grund genug für die Stasi, ihn umfassend zu beobachten und zu "bearbeiten".

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