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Dr. Matthias Braun

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter
  • Redakteur der wissenschaftlichen Reihe des BStU
  • Beiratsmitglied des Christa-Wolf-Zentrums für deutsche und polnische Gegenwartsliteratur und Kultur

E-Mail: Matthias.Braun@bstu.bund.de

Telefonnummer Geschäftszimmer BF 1: (030) 23 24-88 11

Dr. Matthias Braun

Forschungsschwerpunkte und laufende Forschungsprojekte

  • Wirkungsweise des MfS im Kulturbereich
  • Zusammenspiel von SED und MfS an der Akademie der Künste der DDR
  • Zensurforschung

Vita

  • geboren 1949 in Berlin
  • Studium der Theologie, Theater- und Literaturwissenschaft in Ostberlin und Leipzig
  • 1977 Diplom-Theaterwissenschaftler
  • 1990 Promotion in Berlin
  • 1977-1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bertolt-Brecht-Archiv der Akademie der Künste der DDR
  • seit 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Bildung und Forschung der Stasi-Unterlagen-Behörde

Publikationen

Monographien

  • Dramaturgie der Repression – Der ZOV "Bühne". In: Niethammer, Lutz; Engelmann, Roger (Hg.): Bühne der Dissidenz und Dramaturgie der Repression. Ein Kulturkonflikt in der späten DDR. Göttingen 2014, S. 121-236. (Wissenschaftliche Reihe des BStU; Band 35)
  • Hg. mit Carsten Gansel: Es geht um Erwin Strittmatter oder Vom Streit um die Erinnerung. Göttingen 2012, 408 S.
  • Kulturinsel und Machtinstrument. Die Akademie der Künste, die Partei und die Staatssicherheit. Göttingen 2007, 463 S. (Wissenschaftliche Reihe des BStU; Band 31)
  • Die Literaturzeitschrift "Sinn und Form". Ein ungeliebtes Aushängeschild der SED-Kulturpolitik. Bremen 2004, 230 S. (Wissenschaftliche Reihe des BStU; Band 26)
  • Drama um eine Komödie. Das Ensemble von SED und Staatssicherheit, FDJ und Ministerium für Kultur gegen Heiner Müllers "Die Umsiedlerin oder Das Leben auf dem Lande" im Oktober 1961; 2. durchges. Aufl. Berlin 1996, 165 S. (Wissenschaftliche Reihe des BStU; Band 4)

Aufsätze und publizistische Arbeiten (Auswahl)

  • "Die Anthologie von den jungen Leuten lässt mich nicht mehr schlafen. Der Mentor Franz Fühmann. In: Fühmann, Franz : Text+Kritik Heft 202/203. München 2014, S. 121-136.
  • Wolfgang Hilbigs Stimme Stimme im Reclam-Verlag Leipzig. Thesen zur Editionsgeschichte. In: Wirkendes Wort 64(2014)2, S. 263-269.
  • Staatssicherheit und Literatur. In: Bülow, v. Ulrich; Wolf, Sabine (Hg.): DDR-Literatur. Eine Archivexpedition. Berlin 2014, S. 53-61.
  • Das Stasi-Thema im neuen deutschen Roman nach 1990 am Beispiel von Günter Grass "Ein weites Feld" und Uwe Tellkamps "Der Turm". In: Gansel, Carsten/ Herrmann, Elisabeth (Hg.): Entwicklungen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur nach 1989. Göttingen 2013, S. 185-192.
  • Monika Marons Roman "Flugasche und die DDR. Eine unerledigte Geschichte" (mit Tanja Walenski). In: Wirkendes Wort 62 (2012) 2, S. 255-277.
  • Mit Carsten Gansel: Erwin Strittmatter in der Diskussion – Eine Vorbemerkung. In: Gansel, Carsten; Braun, Matthias (Hg.): Es geht um Erwin Strittmatter oder Vom Streit um die Erinnerung. Göttingen 2012, S.11–16.
  • Das Jahr 1959 – Erwin Strittmatter und der "Bitterfelder Weg". In: Gansel, Carsten; Braun, Matthias (Hg.): Es geht um Erwin Strittmatter oder Vom Streit um die Erinnerung. Göttingen 2012, S. 111–132.
  • "Nicht auf dem gleichen Weg zum Kommunismus wie die Väter, aber eben nicht gegen die Väter." – Junge Künstler und ihre Konflikte mit dem SED-Regime in den 1980er Jahren. In: Gansel, Carsten; Zimiak, Pawel (Hg.): Zwischenzeit, Grenzüberschreitung, Aufstörung. Heidelberg 2011, S. 429–446.
  • "Die Grundtendenz der ›Gruppe 47‹ ist antifaschistisch und antiautoritär." Hans Werner Richter und die ›Gruppe 47‹ im Visier der Stasi. In: Gansel, Carsten; Nell, Werner (Hg.): "Es sind alles Geschichten aus meinem Leben". Hans Werner Richter als Erzähler und Zeitzeuge, Netzwerker und Autor. Berlin 2011, S. 197–210.
  • "Gegen 7.00 schreibt L auf der Schreibmaschine etwa 1,10 Minuten". In: Gansel, Carsten; Jacob, Joachim (Hg.) Geschichte, die noch qualmt. Erich Loest und sein Werk. Göttingen 2011, S. 36–44.
  • "Gemacht wird auf jeden Fall das sowieso schon längst Beschlossene". Das Bild der Ostberliner Akademie der Künste vor und nach 1989. In: Gansel, Carsten; Zimniak, Pawel (Hg.): Das "Prinzip Erinnerung" in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur nach 1989. Göttingen 2010, S. 191–209.
  • Staatssicherheit und Literatur. In: Opitz, Michael; Hofmann, Michael (Hg.): Metzler Lexikon DDR-Literatur. Stuttgart 2009, S. 324–327.
  • Akteure des Bitterfelder Weges im Visier des MfS. In: Deutschland Archiv 42(2009)3, S. 445–451.
  • Konrad Wolf - legendärer Präsident der Akademie der Künste der DDR zwischen "Kahlschlag-Plenum" und "Berliner Begegnung". In: Wedel, Michael; Schieber, Elke (Hg.): Konrad Wolf – Werk und Wirkung. Beiträge zur Film- und Fernsehwissenschaft. Band 63, Berlin 2009, S. 189–211.
  • Akten des Machtapparates als Quelle einer Gegenerinnerung – Das Engagement des Dichters Franz Fühmann für eine Anthologie junger Schriftsteller. In: Gansel, Carsten (Hg.): Rhetorik der Erinnerung – Literatur und Gedächtnis in den "geschlossenen Gesellschaften" des Real-Sozialismus. Göttingen 2009, S. 95–115.
  • Die Hauptabteilung XX im Überblick. In: Hauptabteilung XX: Staatsapparat, Blockparteien, Kirchen, Kultur, "politischer Untergrund". Berlin 2008, (MfS-Handbuch) S. 3–40.
  • Abteilung 1: Staatsapparat, Justiz, Gesundheitswesen, Blockparteien (mit Bernd Eisenfeld). In: Hauptabteilung XX: Staatsapparat, Blockparteien, Kirchen, Kultur, "politischer Untergrund". Berlin 2008, (MfS-Handbuch) S. 41–60.
  • Abteilung 3: Massenorganisationen und bürgerliche Parteien (bis 1981), Hochschulen (1966 bis 1981), Sport. In: Hauptabteilung XX: Staatsapparat, Blockparteien, Kirchen, Kultur, "politischer Untergrund". Berlin 2008, (MfS-Handbuch) S. 79–88.
  • Abteilung 7: Kultur und Massenkommunikationsmittel (mit Gesine von Prittwitz). In: Hauptabteilung XX: Staatsapparat, Blockparteien, Kirchen, Kultur, "politischer Untergrund". Berlin 2008, (MfS-Handbuch) S. 122–137.
  • Abteilung 8: Volksbildung sowie Hoch- und Fachschulwesen. In: Hauptabteilung XX: Staatsapparat, Blockparteien, Kirchen, Kultur, "politischer Untergrund". Berlin 2008, (MfS-Handbuch) S. 138–149.
  • Petöfi-Kreise grenzüberschreitend? Die internationalen Kontakte der intellektuellen Dissidenz. In: Engelmann, Roger; Großbölting, Thomas; Wentker, Hermann (Hg.): Kommunismus in der Krise. Die Entstalinisierung 1956 und die Folgen. Göttingen 2008, S. 371–389.
  • Der 17. Juni in der Prosa-Literatur der DDR. In: Gansel, Carsten (Hg.): Gedächtnis und Literatur in den "geschlossenen Gesellschaften" des Real-Sozialismus zwischen 1945 und 1989. Göttingen 2007, S. 107–120.
  • Stephan Hermlins Traum. Die "Berliner Begegnung zur Friedensförderung". In: Deutschland-Archiv 40(2007)1, S. 86–96.
  • zusammen mit Agnes Arp und Jeannette van Laak: "Bühne der Dissidenz und Dramaturgie der Repression". Ein Kulturkonflikt in den achtziger Jahren in der Provinz der DDR – eine Projektskizze. In Giesecke, Jens (Hg.): Studien zum Herrschaftsalltag in der DDR. Analysen und Dokumente. Göttingen 2007, S. 347–356 (Wissenschaftliche Reihe der BStU, Band 30).
  • Bücher waren ihr Alltag, Schreiben war ihr Leben – Brigitte Reimann im Spiegel der Stasi-Akten. In: Deutschland-Archiv 38(2005)4, S. 625–634.
  • Das "Große Ja" und das "Kleine Nein". Zu den kulturpolitischen Auswirkungen des 17. Juni und 13. August auf die Arbeit der Deutschen Akademie der Künste. In: Diedrich, Torsten; Kowalczuk, Ilko Sascha (Hg.): Staatsgründung auf Raten? Auswirkungen des Volksaufstandes 1953 und des Mauerbaus 1961 auf Staat, Militär und Gesellschaft der DDR. Berlin 2005, S. 253–274.
  • Walter Ulbrichts Traum vom neuen Menschen. Zu seinen Reden auf den Bitterfelder Konferenzen von 1959 und 1964. In: Barck Simone; Wahl, Stefanie (Hg.): Bitterfelder Nachlese. Ein Kulturpalast, seine Konferenzen und seine Wirkungen. Leipzig 2005, S. 53–78.
  • Gründung neuer Literaturzeitschriften in der SBZ/DDR – Das Beispiel "Sinn und Form" In: Die DDR im Spiegel ihrer Literatur. Beiträge zu einer historischen Betrachtung der DDR-Literatur. Hg. Von Franz Huberth, Berlin 2005, S. 29–42.
  • Literarische Irrtümer und Annäherungen zum Volksaufstand am 17. Juni 1953. Bundeszentrale für politische Bildung, Berlin 2003.
  • Machtergebenheit und künstlerischer Eigensinn. Treatment für einen Dokumentarfilm zur Geschichte der Ostberliner Akademie der Künste. 3sat, Mainz 2003.
  • Aufstand und Autoren. Die Junitage im Spiegel der DDR-Literatur. In: Wahl, Stefanie; Wagner, Paul Werner (Hg.): Der Bitterfelder Aufstand. Der 17. Juni 1953 und die Deutschlandpolitik. Ereignisse–Zeitzeugen–Analysen. Leipzig 2003, S. 175–195.
  • Wissenschaftlicher Grenzgänger. Gespräch mit Professor Dr. Werner Mittenzwei. In: Barck, Simone; Münz-Koenen, Inge (Hg.): Im Dialog mit Werner Mittenzwei. Beiträge und Materialien zu einer Kulturgeschichte der DDR. Berlin 2002, S. 200–203.
  • "Dieser blutige November schlug viele Knospen ab". Zu Geschichte und Programm des "Donnerstagskreises" im Herbst 1956. In: Neubert, Ehrhart; Eisenfeld, Bernd (Hg.): Macht – Ohnmacht – Gegenmacht. Grundfragen zur politischen Gegnerschaft in der DDR. Bremen 2001, S. 293–304 (Wissenschaftliche Reihe der BStU; Band 21).
  • Artikel "Donnerstagskreis" und "Walter Janka". In: Veen, Hans-Joachim u. a. (Hg.): Lexikon Opposition und Widerstand in der SED-Diktatur. Berlin, München 2000, S. 107 u. 190.
  • Von Büchners Marie zu Brechts Courage oder "Interviews sind das, was ich nicht gebe". In: helene weigel 100. the brecht yearbook 25. Wisconsin 2000, S. 56–73.
  • Ein Radio-Feature zu Helene Weigel – 15 Jahre später. In: helene weigel 100. the brecht yearbook 25. Wisconsin 2000, S. 53–55.
  • Einfluss des Ministeriums für Staatssicherheit auf die Kaderpolitik an den Hochschulen der DDR. In: Materialien der Enquete-Kommission "Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der deutschen Einheit". Band IV/1, Hg. v. Deutschen Bundestag, Baden-Baden 1999, S. 64–71.
  • "Che Guevara oder der Sonnenstaat" – Bedenken hatten nicht nur die kubanischen Genossen. In: Hörnigk, Frank (Hg.): Volker Braun. Arbeitsbuch. Berlin 1999, S. 123–127.
  • Im Visier des MfS: "Sinn und Form" und "Neue Deutsche Literatur". In: Barck, Simone; Langermann, Martina; Lokatis, Siegfried (Hg.): Zwischen "Mosaik" und "Einheit", Zeitschriften in der DDR. Berlin 1999, S. 360–366.
  • Streng geheim. In: Das Deutsche Theater. Eine Geschichte in Bildern. Berlin 1999, S. 255–294.
  • "... wage es aber nicht so recht, solange der Zonenkrieg währt ...". Neue Aspekte zum Entschluss Berthold Viertels, kein Chefregisseur am Berliner Ensemble zu werden. In: Bolbecher, Siglinde; Kaiser, Konstantin; Roessler, Peter (Hg.): Zwischenwelt 5, Traum von der Realität: Berthold Viertel. Wien 1998, S. 244–252.
  • Vorbeugende Bearbeitung. Das MfS an den Hochschulen der DDR. In: Deutschland Archiv 30(1997)6, S. 912–923.
  • Das Verbot von Heiner Müllers Komödie "Die Umsiedlerin" im Jahre 1961 – Beispiel einer konzertierten Aktion von SED, MfS, FDJ und Ministerium für Kultur. In: Spiel [Siegener Periodicum zur Internationalen Empirischen Literaturwissenschaft] 14(1995)2, S. 180–190.
  • Warum kam der Regisseur Berthold Viertel nicht nach Ostberlin? In: Theodor-Kramer-Gesellschaft (Hg.): Traum von der Realität – Arbeitsbuch zu Berthold Viertel. Wien 1996.
  • Führungsoffiziere, Operative Vorgänge, Inoffizielle Mitarbeiter – der Einfluß des MfS auf die Literatur- und Kunstentwicklung in der DDR. In: Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.): Stasi, KGB und Literatur. Beiträge und Erfahrungen aus Rußland und Deutschland. Köln 1994, S. 60–96.
  • Berthold Viertels erste Berliner Nachkriegsarbeit: "Wassa Shelesnowa" am Berliner Ensemble – ein dokumentarischer Bericht. In: Kleine Schriften der Gesellschaft für Theatergeschichte: aus Trümmern erstanden. Theater in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, (1991)36, S. 31–51.
  • "Die beste Schule für Dialektik ist die Emigration" – Überlegungen zu den Erträgen eines 15-jährigen Exils der Schauspielerin Helene Weigel. In: Exiltheater und Exildramatik 1933–1945. Maintal 1991 (Exil/Sonderband 2), S. 138–154.
  • Notierungen zu den Mütterrollen der Schauspielerin Helene Weigel. In: Maske und Kothurn 35(1989)1, S. 37–44.
  • Nationaltheater für alle. Mit Claus Peymann, Direktor des Burgtheaters Wien, sprach Matthias Braun. In: Sonntag 42(1988)7, S. 11.
  • Schauspielhaus Zuerich. Schweiz. In: Programmheft zum Berliner Gastspiel 1987. Hg. Künstleragentur der DDR, Berlin 1987.
  • "hier gibt es so viel Arbeit, nehmen Sie sich welche". Isot Kilian über ihre Arbeit bei Brecht. Matthias Braun im Gespräch mit Isot Kilian. In: Sonntag 40(1986)33, S. 3.
  • Auskünfte über Helene Weigel und Bertolt Brecht. Matthias Braun im Gespräch mit Käthe Rülicke-Weiler über die Arbeit am Berliner Ensemble. In: Theater der Zeit 40(1985)11, S. 60–64; 40(1985)12, S. 10–14.
  • Gespräch mit Ekkehard Schall über Helene Weigel. In: Sinn und Form 36(1984)5, S. 1039–1051.
  • Die Briefschreiberin Helene Weigel. Notate Studie Nr. 9. In: Notate 6(1983)5, S. 13–15.
  • Aus dem Helene-Weigel-Archiv. Gespräch mit Rudolf Engel. In: Sinn und Form 34(1982)6, S. 1308–1316.

Rezensionen

  • in Theater der Zeit, Literaturwissenschaftlicher Referatedienst der Akademie der Wissenschaften der DDR, Wochenzeitung Sonntag, Das Parlament, Deutschland Archiv.

Lehrveranstaltungen

  • seit Mitte der 90er Jahre Lehraufträge an der FU Berlin und der Humboldt-Universität
  • seit 2010 an der Justus-Liebig-Universität Gießen

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