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60 Jahre Volksaufstand in der DDR

Veranstaltungsreihe zum 17. Juni 1953

Vor 60 Jahren begann mit dem Protest einiger Arbeiter ein Volksaufstand, der die noch junge DDR ins Wanken brachte. Aus einem Streik in Berlin entstand ein Flächenbrand, der die gesamte DDR erfasste. Für die SED-Führung wurde der 17. Juni zum Trauma: Nie wieder würde sie ihrem Volk über den Weg trauen. Das Spitzelsystem der Stasi sollte fortan das Volk möglichst umfassend kontrollieren und so einen solchen Aufstand für alle Zeiten verhindern.

Widerstand gegen eine geplante Erhöhung der Arbeitsnormen war es, die Beschäftigte auf zwei Großbaustellen in Berlin auf die Straße trieb. Sie sollten für den gleichen Lohn künftig deutlich mehr arbeiten. Nur wenige Tage später, am 17. Juni 1953, hatten sich die Beschäftigten vieler weiterer Betriebe dem Streik angeschlossen. In der ganzen DDR gingen Menschen auf die Straße. Sie demonstrierten zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr nur gegen die Arbeitsnormen. Sie wollten Demokratie, Freiheit und Wiedervereinigung. Erst der gnadenlose Einsatz sowjetischer Panzer ließ den Aufstand zusammenbrechen.

Die Stasi-Unterlagen-Behörde begeht das Jubiläum des Aufstandes mit einer Reihe von Veranstaltungen in Berlin und in den Außenstellen des BStU.

Alle Veranstaltungen der Reihe

Datum Ort Veranstaltung
Logo zu: 60 Jahre "17. Juni 1953"; Quelle: BStU

Themenschwerpunkt
60 Jahre Volksaufstand

Die Ereignisse des 17. Juni, ihre Ursachen, ihre Folgen und die Rolle des MfS. Zum Themenschwerpunkt.