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Pressemitteilungen 2012

Erinnerungskultur – oder: Vergeben, vergessen und vorbei?

Pressemitteilung vom 7. Mai 2012 - Nach zwei Diktaturen haben es sich die Deutschen zur Aufgabe gemacht, ihre Vergangenheit besonders gründlich aufzuarbeiten - nach der NS-Zeit mit Verspätung, nach der SED-Diktatur mit sofortiger Wirkung. Wie haben die Diktaturen funktioniert? Warum haben sie so lange gehalten? Wer war verantwortlich und wer trägt die Schuld?

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Die Stasi im deutschen Roman

Pressemitteilung vom 23. April 2012 - Die Stasi – ein Thema für deutsche Literaten? Im geteilten Deutschland ohne großen Belang: die Literaten in der DDR durften nicht über die Staatssicherheit schreiben, und die westdeut¬sche Literatur interessierte sich nicht für die Geheimpolizei des anderen deutschen Staates. Erst der Fall der Mauer ließ die Stasi stärker in das Blickfeld der Literaten rücken.

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Der Fotograf Harald Hauswald im Visier der Stasi

Pressemitteilung vom 20. April 2012 - Seine Fotos waren Abbilder des DDR-Alltags. Für die Stasi waren sie systemkritisch und konnten nur der „feindlich politisch-ideologischen Grundhaltung“ des Fotografen entspringen. Der Kurzfilm „Radfahrer – Die Überwachung des Fotografen Harald Hauswald durch
die Stasi” konfrontiert Schwarz-Weiß-Fotos aus dem Ostberlin der achtziger Jahre mit aus dem Off verlesenen Auszügen aus Hauswalds Stasi-Akte.

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„Feind ist, wer anders denkt“

Pressemitteilung vom 16. April 2012 - Die Wanderausstellung der Stasi-Unterlagen-Behörde „Feind ist, wer anders denkt" erreicht in Stockholm ihre 33. Station.

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Außenstelle Dresden tritt dem „Dresdner Notfallverbund“ bei

Pressemitteilung vom 10. April 2012 - Als zwölftes Mitglied tritt am 12. April 2012 die Außenstelle Dresden des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) in den Notfallverbund ein.

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"Das hat's bei uns nicht gegeben!"

Pressemitteilung vom 29. März 2012 - Bis heute hält sich der Mythos, in der DDR habe es keinen Antisemitismus gegeben. Das SED-Regime erklärte Ostdeutschland – einst Teil der NS-Diktatur – zum Volk der Antifaschisten. Eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit fand kaum statt. So blieb der Bodensatz des Antisemitismus unangetastet.

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"…und das Auto fuhr schrittweise hinter mir…"

Pressemitteilung vom 21. März 2012 - Sie wollten wissen, was in ihrem Land vor sich geht. Sie wollten selbst entscheiden, was sie lesen, und sie wollten etwas verändern. Deshalb geriet eine Gruppe junger Leipziger ins Visier der Stasi, als „Staatsfeinde“ überwacht, verhaftet und zum Teil sogar zu Gefängnis verurteilt.

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Die Zukunft der Aufarbeitung

Pressemitteilung vom 7. März 2012 - Was hat die Aufarbeitung bislang gebracht? Welche Bedeutung hat sie für unsere Demokratie und welchen Weg soll sie zukünftig gehen? Zu diesen Fragen diskutieren der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen und Experten der Stasi-Unterlagen-Behörde auf der 5. Geschichtsmesse in Suhl der Stiftung Aufarbeitung.

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Feuer, Wasser, Krieg und andere Katastrophen

Pressemitteilung vom 28. Februar 2012 - Zugunglücke, Flugzeugabstürze, Umwelthavarien, Brände und Zwischenfälle in maroden Industrieanlagen – das war zu DDR-Zeiten ein Fall für die Stasi. Zu groß war die Angst vor Sabotage oder dem Erkennen von staatlichem Missmanagement. Beim Einsturz der Stauseebrücke Zeulenroda im Jahr 1973 etwa präsentierte man Unschuldige als Schuldige. Der wahre Einsturzgrund: veraltete Technik, eine Vertuschung, die in den Unterlagen der Staatssicherheit akribisch dokumentiert ist.

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„Vaterlandsverräter“ – Verdammt in alle Ewigkeit?

Pressemitteilung vom 21. Februar 2012 - „…Ich habe kein Gewissen und ich habe keine Moral. Jedenfalls nicht Eure.“ So eröffnet Paul Gratzik im Dokumentarfilm „Vaterlandsverräter“ die Frage nach den Folgen seines Verrats für die Freunde, über die er bei der Staatssicherheit berichtet hat. Eine Filmdiskussion am 27. Februar in Berlin.

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"Grüße aus der DDR"

Pressemitteilung vom 13. Februar 2012 - Schlange stehen für Lebensmittel. Schaufenster voller Konserven garniert mit SED-Partei-Logo. Eine Frau zwischen Bergen von Altpapierkartons vor dem Altstoffhandel. Momentaufnahmen des Rostocker Fotografen Siegfried Wittenburg aus dem Alltag in der Diktatur.

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Von der Revolution zur Aufarbeitung

Pressemitteilung vom 7. Februar 2012 - Was haben die Freiheitsbewegungen in Nordafrika mit der friedlichen Revolution 1989 und dem Fall der Mauer zu tun? Welche bildungspolitische Bedeutung hat die Beschäftigung mit einer Diktatur? Was kann die heranwachsende Generation daraus für die Zukunft lernen?

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"Feind ist, wer anders denkt"

Pressemitteilung vom 6. Februar 2012 - Die Wanderausstellung der Stasi-Unterlagen-Behörde "Feind ist, wer anders denkt" erreicht in Hofheim am Taunus ihre 32. Station.

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„Der Weiße Strich“ in der Langen Nacht der Museen

Pressemitteilung vom 24. Januar 2012 - Die Wanderausstellung "Der Weiße Strich", derzeit im Bildungszentrum der Stasi-Unterlagen-Behörde zu sehen, erzählt die Geschichte der spektakulären Aktion. Zur Langen Nacht der Museen gibt es Gespräche und Lesungen aus dem gleichnamigen Buch mit dem an der Aktion beteiligten Künstler Frank Willmann und Anne Hahn. Mit ihren Erzählungen und Fotos geben sie Einblicke in die politische Subkultur der achtziger Jahre in Ost und West

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Wie entlässt die Revolution ihre Kinder?

Pressemitteilung vom 23. Januar 2012 - Der Kampf der DDR-Oppositionellen für Freiheit und Reformen war voller persönlicher und familiärer Risiken. Wie sehen ihre Kinder rückblickend auf die Ereignisse, die schließlich zur Friedlichen Revolution und dem Ende der DDR führten? Die gemeinsame Veranstaltung der Evangelischen Akademie zu Berlin, der Bundesstiftung Aufarbeitung und des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen geht am 26. Januar 2012 der Frage nach, wie die Erfahrungen der Eltern mit Widerstand und Opposition, Haft oder Repression die nachfolgende Generation beeinflusst haben.

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„Feind ist, wer anders denkt“

Pressemitteilung vom 16. Januar 2012 - Die Wanderausstellung der Stasi-Unterlagen-Behörde „Feind ist, wer anders denkt" erreicht in Weil am Rhein ihre 31. Station.

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Wissen wie es war – 20 Jahre Einsicht in die Stasi-Akten

Pressemitteilung vom 9. Januar 2012 - Akten lesen. Wissen wie es war. Diktatur begreifen. Der Bürgertag in der Stasi-Zentrale am 14.1.2012 widmet sich ganz dem Thema Akteneinsicht – von der persönlichen Akteneinsicht, über die Aufarbeitung, Wiedergutmachung und Rehabilitierung bis hin zur Aktenutzung durch Bildung, Forschung und Medien.

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Weiter hohes Interesse an Stasi-Akten

Pressemitteilung vom 5. Januar 2012 - Zum Jahresanfang 2012, im 20. Jahr der Möglichkeit, in die Stasi-Akten einzusehen, veröffentlicht der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen heute die Statistik 2011. Über 80.000 Anträge auf persönliche Akteneinsicht belegen ein nach wie vor hohes Interesse der Bürgerinnen und Bürger an dieser einmaligen Möglichkeit des Informationszugangs zu den Unterlagen einer Geheimpolizei.

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Hauptabteilung VIII – Die Spezialistentruppe der Stasi

Pressemitteilung vom 3. Januar 2012 - Die Stasi bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München und bei der Fußballweltmeisterschaft 1974? Keine Frage. Mitarbeiter der Hauptabteilung VIII, der speziellen Eingreiftruppe des Geheimdienstes der DDR, tummelten sich auch dort.

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