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Pressemitteilung
des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU)
Erscheinungsdatum 24.01.2012
Terminhinweis
„Der Weiße Strich“ in der Langen Nacht der Museen
Lesung, Talk und Führungen im Bildungszentrum der Stasi-Unterlagen-Behörde
Fünf maskierte junge Männer malen im November 1986 entlang der Westseite einen kilometerlangen weißen Strich auf die Berliner Mauer. Ihre Kunstaktion soll die Unmenschlichkeit der Mauer anprangern, doch sie endet für einen der Beteiligten tragisch in der DDR-Haftanstalt Bautzen.
Die Wanderausstellung "Der Weiße Strich", derzeit im Bildungszentrum der Stasi-Unterlagen-Behörde zu sehen, erzählt die Geschichte der spektakulären Aktion. Zur Langen Nacht der Museen gibt es Gespräche und Lesungen aus dem gleichnamigen Buch mit dem an der Aktion beteiligten Künstler Frank Willmann und Anne Hahn. Mit ihren Erzählungen und Fotos geben sie Einblicke in die politische Subkultur der achtziger Jahre in Ost und West
Außerdem zu sehen in der Langen Nacht: Die Dauerausstellung „STASI – Die Ausstellung zur DDR-Staatssicherheit“ über Aufbau und Wirkungsweise des Staatssicherheitsdienstes, mit Einblicken in die Lebenswege von politisch Verfolgten sowie die Sonderausstellung „Täuschen und Vertuschen. Die Stasi und die Mauertoten“ über die Verschleierung der Todesfälle an der Berliner Mauer.
- Termin: 28. Januar 2012, 18.00 – 2.00 Uhr
- Ort: Bildungszentrum des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Zimmerstraße 90/91, 10117 Berlin-Mitte
Programm: ab 18.30 Uhr stündlich Einführungen zum Thema Staatssicherheit und zur Geschichte des Ortes
20.00 Uhr und 22.00 Uhr Lesung: „Der weiße Strich“
Eintritt: 15 €, ermäßigt 10 € (Kombiticket gültig in allen teilnehmenden Häusern ab 18 Uhr)
Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin
