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Pressemitteilung
des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU)
Erscheinungsdatum 09.01.2012
TERMINHINWEIS / VERANSTALTUNG
Wissen wie es war – 20 Jahre Einsicht in die Stasi-Akten
Bürgertag in der Stasi-Zentrale
Akten lesen. Wissen wie es war. Diktatur begreifen. Der Bürgertag in der Stasi-Zentrale am 14.1.2012 widmet sich ganz dem Thema Akteneinsicht – von der persönlichen Akteneinsicht, über die Aufarbeitung, Wiedergutmachung und Rehabilitierung bis hin zur Aktenutzung durch Bildung, Forschung und Medien.
Zum Programm: Die Bürgerrechtlerin Ulrike Poppe blickt auf ihre Akteneinsicht vor 20 Jahren zurück, Brandenburgs Innenminister Dr. Dietmar Woidke berichtet über seine Erfahrungen mit StasiÜberprüfungen im Öffentlichen Dienst, Hauptdarsteller der ARD-Fernsehserie Weissensee Jörg Hartmann spricht über die Bedeutung der Stasi als Filmstoff. Zum ersten Mal gemeinsam auf dem Podium: Joachim Gauck, Marianne Birthler und Roland Jahn.
Nach umfassender Sanierung ist am Bürgertag erstmals auch das so genannte Haus 1, ehemals Sitz des Ministers für Staatssicherheit, wieder zu besichtigen. Das bislang vom ASTAK e.V. getragene Stasimuseum in Haus 1 wird mit einer Interims-Ausstellung fortan von der ASTAK e.V und dem BStU gemeinsam betrieben. Außerdem ist das Stasi-Archiv ganztätig geöffnet und es gibt Beratungs- und Informationsangebote, Führungen, Ausstellungen, ein „Programmkino“ sowie Vorführungen von Stasi-O-Tönen und -filmmaterialien.
Termin:
- 14. Januar 2012, 11-18 Uhr
Ort:
- Ehemalige Stasi-Zentrale, Ruschestr. 103, 10365 Berlin
Eintritt frei
Für die Presse: Um 10.45 Uhr wird das sanierte Haus 1, STASI Museum Berlin, vom Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn und dem Museumsleiter des Bürgervereins ASTAK e.V. Jörg Drieselmann für das Publikum geöffnet.
Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin BStU
Medienpartner: BILD, Rundfunk Berlin-Brandenburg rbb
Wissen wie es war - Bürgertag in der Stasi-Zentrale (PDF, 2MB, Datei ist nicht barrierefrei)
