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Pressemitteilung
des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU)
Erscheinungsdatum 05.01.2012
Über 80.000 Anträge auf Akteneinsicht von Bürgerinnen und Bürgern
Weiter hohes Interesse an Stasi-Akten
Zum Jahresanfang 2012, im 20. Jahr der Möglichkeit, in die Stasi-Akten einzusehen, veröffentlicht der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen heute die Statistik 2011. Über 80.000 Anträge auf persönliche Akteneinsicht belegen ein nach wie vor hohes Interesse der Bürgerinnen und Bürger an dieser einmaligen Möglichkeit des Informationszugangs zu den Unterlagen einer Geheimpolizei.
Die Antrags-Zahlen für das Jahr 2011 nach Kategorien aufgeschlüsselt:
80.611 Anträge auf persönliche Akteneinsicht
(inklusive Wiederholungsanträge sowie Anträge auf Decknamenentschlüsselung und Kopien) Circa ein Drittel sind in der Zentralstelle, ca. zwei Drittel in den Außenstellen eingegangen.
GESAMT: 2.830.094
1.501 Anträge auf Akteneinsicht für Forschung und Medien
GESAMT: 26.300
17.981 Ersuchen öffentl. Dienst, Rentenangelegenheiten, Sicherheitsüberprüfungen u.a.
(darunter 210 Ersuchen öffentlicher Dienst)
GESAMT: 3.341.395
6.482 Ersuchen Rehabilitierung, Wiedergutmachung, Strafverfolgung
GESAMT: 483.145
Seit Bestehen der Behörde sind damit 6.680.934 Millionen Anträge eingegangen.Für weitere Zahlen und Details: www.bstu.de unter „20 Jahre Einsicht in die Stasi-Akten“.
Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin
Bürgertag in der Stasi-Zentrale – 14. Januar 2012 – 11.00-18.00 – Ruschestr. 103, 10365 Berlin
