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Wissen wie es war

"Wissen wie es war" – unter diesem Motto organisiert die Stasi-Unterlagen-Behörde 2012 mehrere Veranstaltungen in Berlin und in den Außenstellen des BStU. Anlass ist ein Jubiläum: 20 Jahre Einsicht in die Stasi-Akten. Nachfolgend ein statistischer Überblick, eine Chronologie, Termine, Reportagen und Diskussions-Mitschnitte.

Vor 20 Jahren nahmen die ersten Bürgerinnen und Bürger Einsicht in ihre Akten der DDR-Geheimpolizei. Seitdem sorgen die Stasi-Unterlagen für Aufklärung. Zum Beispiel darüber, ob und wie die Staatssicherheit in das eigene Leben eingegriffen hat. Die Akten ermöglichen es aber auch, erlittenes Unrecht zu belegen. Für Forschung, Bildung und Medien liefern sie Schlüssel zum Verständnis der Vergangenheit und in der öffentlichen Verwaltung und in der Politik ermöglichen sie Transparenz über frühere Biografien.

Die Akten sind aber auch ein Vermächtnis an die nächste Generation. Denn das Wissen um die Diktatur ist eine Anleitung für die aktive Gestaltung der Demokratie in Gegenwart und Zukunft.

Ergänzende Informationen

  • Videodokumentation zur ersten Akteneinsicht
    Beitrag des ARD-Magazin "Kontraste" zur Öffnung der Stasi-Unterlagen-Behörde am 2. Januar 1992 aus der DVD-Serie "Auf den Spuren einer Diktatur" (Bundeszentrale für politische Bildung).

Audio-Mitschnitte

Am 14. Januar 2012, dem Bürgertag des BStU, wurden in der ehemaligen Stasi-Zentrale die Diskussionsrunden aufgezeichnet. Hier setzten sich Bürgerrechtler, Wissenschaftler, Zeitzeugen und Politiker über ihre Erinnerungen und Erfahrungen rund um das Thema Akteneinsicht auseinander. Ebenso kamen Anregungen von jungen Leuten zur interessanten Geschichtsaufarbeitung.

Stasi-Überprüfungen im öffentlichen Dienst

Mathias Bielich, Dezernent beim Landrat des Landkreises Bautzen, und Dr. Dietmar Woidke, Brandenburger Innenminister, berichten von ihren Erfahrungen mit der Überprüfung auf Stasi-Mitarbeit im öffentlichen Dienst.

AndersDenkenVerboten?

Die Schülerinnen Mayke Dombrowski aus Bad Doberan und Nadine Schrempel aus Grimma zeigen, wie junge Leute Geschichte interessant aufarbeiten – wenn man sie selbst machen lässt.

Akteneinsicht - Spätes Gift oder Balsam für die Seele?

Hildigund Neubert (Thüringer Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen) und Dr. Stefan Trobisch-Lütge (Diplom-Psychologe bei der Beratungsstelle "Gegenwind") über Beratung und Hilfe bei der schwierigen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit

Das Stasi-Unterlagen-Gesetz - Wie entstand es, was regelt es?

Rainer Eppelmann (ehemaliger Abgeordneter der frei gewählten Volkskammer und des Deutschen Bundestages) und Dr. Hansjürgen Garstka (ehemaliger Berliner Datenschutzbeauftragter) über ein ungewöhnliches Gesetz

Bürgersprechstunde

Roland Jahn beantwortet Fragen von Bürgerinnen und Bürgern

Aktennutzung beim Film

Jörg Hartmann (Genosse Kupfer in "Weissensee") und Andreas Kuno Richter (Regisseur "Kurzer Prozess") über die Stasi in Filmen, Dokumentationen und Fernsehserien

"Ein kleines Stück Gerechtigkeit"

Opferrente, Rehabilitierung, Wiedergutmachung: Wie komme ich zu meinem Recht? Dirk Ehlert, Präsident des Landgerichtes Frankfurt (Oder), und Irmgard Oehlert vom Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales geben Antworten auf wichtige Fragen.

"Ich traute meinen Augen kaum"

Wie viel Überwindung kostet es, den Blick in die eigene Stasi-Akte zu werfen? Thomas Ranft, Mitglied der Künstlergruppe "Clara Mosch" und Peter E. Rompf schildern ihre ganz persönlichen Erfahrungen.

Video-Mitschnitte

Einzelne Diskussionsrunden wurden am 14. Januar 2012 in der ehemaligen Stasi-Zentrale auch per Video aufgezeichnet. Darunter befindet sich der Videomitschnitt einer gemeinsamen Debatte der drei bisherigen Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Gauck, Birthler und Jahn, bei denen auch die Meinungsverschiedenheiten deutlich wurden.

"Die Akten bleiben offen!"

Diskussion mit den bisherigen Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Joachim Gauck, Marianne Birthler und Roland Jahn.

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Teil 1 Rückblick - Joachim Gauck, Marianne Birthler und Roland Jahn sprechen über ihre Zeit als Bundesbeauftragte und den Nutzen der Stasi-Akten für die Gesellschaft. Moderation: Hans-Jörg Vehlewald (BILD)

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Teil 2 Streitfragen - Joachim Gauck, Marianne Birthler und Roland Jahn debattieren über den zurückliegenden Aktenstreit mit Helmut Kohl und über den Umgang mit ehemaligen Stasi-Bediensteten in der Stasi-Unterlagen-Behörde in der Gegenwart. Moderation: Hans-Jörg Vehlewald (BILD)

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Teil 3 Zukunfstaufgaben - Joachim Gauck, Marianne Birthler und Roland Jahn reflektieren über die zukünftigen Arbeitsschwerpunkte der Stasi-Unterlagen-Behörde. Moderation: Hans-Jörg Vehlewald (BILD)

"Wissen wie es war"

Zeitzeugengespräch des Bundesbeauftragten Roland Jahn mit den Bürgerrechtlerinnen Vera Lengsfeld und Ulrike Poppe.

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Teil 1 Rückblick auf den Januar 1992 - Der Bundesbeauftragte Roland Jahn (rechts) und die Bürgerrechtlerinnen Vera Lengsfeld (zweite von rechts) und Ulrike Poppe (links) blicken am 14. Januar 2012 zurück auf ihre erste Akteneinsicht 20 Jahre zuvor. Es moderiert Astrid Frohloff vom rbb.


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Teil 2 Erfahrungen in der Gegenwart - 14. Januar 2012: Der Bundesbeauftragte Roland Jahn (rechts) und die Bürgerrechtlerinnen Vera Lengsfeld (zweite von rechts) und Ulrike Poppe (links) über den Nutzen der Stasi-Akten. Es moderiert Astrid Frohloff vom rbb.

Wissen wie es war

Im Jahre 2012 organisiert die Stasi-Unterlagen-Behörde in Berlin und in den Außenstellen eine Veranstaltungsreihe. Anlass war das 20jährige Jubiläum der Einsicht in die Stasi-Akten. Nachfolgend ein statistischer Überblick, eine Chronologie, Termine, Reportagen und Diskussions-Mitschnitte.

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Bürgerberatung

In der Zentralstelle des BStU in der Karl-Liebknecht-Straße in Berlin beraten Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bürgerberatung telefonisch oder persönlich zu Fragen der Akteneinsicht.

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Antragsformular

Hier können Sie sich den Antrag auf persönliche Akteneinsicht herunterladen.

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Die Bibliothek der Stasi-Unterlagen-Behörde

Die Bestände der Bibliothek können werktags von allen Interessierten vor Ort genutzt werden.

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