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Internationale Initiativen

Aufarbeitung auf internationalem Parkett

Auch wenn der Gesetzesauftrag des BStU nicht vorsieht, dass der Bundesbeauftragte aktiv Aufarbeitungsbemühungen anderer Länder unterstützt, gibt es dennoch ein reges internationales Interesse an der Arbeit des BStU. Der Versuch, Unrecht u.a. durch den Zugang zu Geheimpolizei-Akten aufzuarbeiten, die Menschenrechtsverletzungen dokumentieren, ist ein mittlerweile etabliertes Instrument der Schaffung von "Übergangsgerechtigkeit". Die deutsche Stasi-Unterlagen-Behörde ist die erste Einrichtung, die diesen Versuch unternommen hat und sie teilt daher gern ihre Erfahrungen mit einer Vielzahl an Gästen aus aller Welt.

Durch diesen direkten Austausch und durch unregelmäßige Teilnahme an internationalen Konferenzen zum Thema verfolgt der BStU auch lose die Bemühungen anderer Länder auf diesem Gebiet. Der Zugang zu Archiven - von Geheimpolizeien, anderen Sicherheitsorganen oder auch Zeitzeugendokumentationen – kann helfen, vergangenes Unrecht zu benennen und einen Umgang in der neuen Gesellschaft damit zu finden. Hier eine unvollständige Auswahl weiterer Institutionen, mit denen der BStU Kontakt hatte und hat: