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MfS und Mauerbau

Die Stasi an der innerdeutschen Grenze

Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) im Stasi-Unterlagen-Archiv erlauben einen vielfältigen Blick auf die Sperranlagen und ihre zum Teil todbringenden Folgen.

Seit Beginn der 60er Jahre kehrten immer mehr Menschen der DDR den Rücken. Die Stadt Berlin bot, bedingt durch ihren Sonderstatus als geteilte Stadt, ein letztes großes Schlupfloch durch den Eisernen Vorhang. Der einzige Weg, den wirtschaftlichen und politischen Kollaps des Landes zu verhindern, bestand darin, weitere Fluchten zu verhindern. Eine unüberwindbare Mauer sollte weitere Massenflucht stoppen und der SED die Macht im Land sichern. Der sowjetischen Unterstützung gewiss, begann das Regime am 13. August 1961 seinen Plan in die Wirklichkeit umzusetzen.

Der DDR-Geheimpolizei sicherte den Bau der Mauer ab, spürte Mauer-Kritiker und Fluchtwillige auf und sorgte, auch in den Folgejahrzehnten, für die Vertuschung von Todesschüssen durch DDR-Grenzer.

GrenzsicherungsanlagenDie Mauer wurde zum Symbol der deutschen Teilung. Grenzanlage am Checkpoint Charlie in Berlin nach dem Mauerbau. Quelle: BStU, MfS, ZAIG, Fo, Nr. 2543, Bild 20

Die Rolle der Stasi beim Bau der Berliner Mauer kann im Online-Schwerpunkt "Das Ministerium für Staatssicherheit und der Mauerbau" an Hand von Videos, Texten und Dokumenten aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv nachvollzogen werden. In der Stasi-Mediathek finden sich ausgewählte Dokumente zu diesem Ereignis. Die Internetdatenbank "DDR im Blick der Stasi" versammelt einige geheime Berichte des MfS an die SED-Führung aus dem Jahr des Mauerbaus 1961.

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