"Dass die Wahrheit
auf den Tisch des Hauses
Deutschland gelegt wird"
Wolf Biermanns Stasi-Akten. Ein Gespräch mit dem 1976 aus der DDR ausgebürgerten Liedermacher.
Wolf Biermann auf einem MfS-Überwachungsfoto auf dem Berliner Alexanderplatz
Am 15. November 2011 wurde der Liedermacher Wolf Biermann 75 Jahre alt. Vor 35 Jahren hatte ihn die SED-Führung nach einem Auftritt in Köln aus der DDR ausgebürgert. Über seine Erfahrungen mit der DDR-Geheimpolizei Staatssicherheit berichtete Biermann 2006 im Rahmen eines Video-Interviews für die Fernsehproduktion "Feindbilder - Die Fotos und Videos der Stasi". In das Gespräch eingeschnitten sind Fotos und einzelne Dokumente aus Stasi-Akten, die Biermann betreffen. Sie enthalten auch den Satz, den ihm Grenzer beim Versuch einer Wiedereinreise sagen sollten:
Einreiseverbotsverfügung, die an DDR-Grenzkontrollpunkten Wolf Biermann im Falles des Versuchs einer Wiedereinreise vorgetragen werden sollte
Das komplette Interview mit Wolf Biermann wurde unter dem Titel "Dass die Wahrheit auf den Tisch des Hauses Deutschland gelegt wird" in das Angebot der Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung aufgenommen. Die Fragen stellte ihm Holger Kulick.
Wolf Biermann vor seinem Wohnhaus, heimlich fotografiert vom MfS
Der 50-minütige Film entstand im Jahr 2005 in Kooperation von BpB, BStU und Westdeutschem Rundfunk. Er thematisiert auch die Debatte über die Zukunft der Stasi-Unterlagen-Behörde. Die Wiedergabe setzt einen Flash Player voraus. Hinweis: Der Film ist nicht barrierefrei.
- Weitere MfS-Dokumente über Wolf Biermann aus dem Jahr seiner Ausbürgerung 1976 in einer Materialsammlung des BStU


