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Videos über Stasi-Auflösung und Stasi-Aufarbeitung

Filmbeiträge über die DDR-Staatssicherheit im Internet - und eine TV-Programmvorschau

Nach und nach stellt der BStU eigene Videoproduktionen online. Dazu kommt eine Auswahl aktueller Online-Fernsehbeiträge mit Stasi-Bezug. Ergänzend listen wir weitere Video und Fernsehfilme auf, die in Kooperation mit der Stasi-Unterlagen-Behörde entstanden sind oder in Kürze ausgestrahlt werden.

Stasi-Überwachungsmonitore (ausgestellt im zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig)Stasi-Überwachungsmonitore (ausgestellt im zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig) Quelle: BStU/Kulick


Eigene Videos des BStU

Die Stasi-Unterlagen-Behörde stellt zunehmend eigene Videobeiträge ins Netz, jeweils ungefähr 15 Minuten lang. Dieses Angebot wird kontinuierlich ergänzt. Hinweis: Die Ansicht der Videos setzt die technische Wiedergabe-Möglichkeit auf Ihrem Computer durch einen Flash-Player voraus. Hier eine Auswahl erster BStU -Eigenproduktionen. Zum Beispiel über die Arbeit des Archivs, dargestellt an einer Recherche über ein Stasi-Opfer, das zweimal dort verzeichnet ist - auch als Stasi-Täter:

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"Vergangenheit erfahren" - ein Film über die Arbeit der Archive
und die Herausgabe von Stasi-Unterlagen, produziert 2011 im Auftrag des BStU.
Quelle: BStU

Weitere BStU-Eigenproduktionen:

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Am Abend des 5. Januar 1974 wird am Berliner Ausländerübergang Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße ein 23-jähriger Volkspolizeianwärter erschossen, als er in den Westen flüchten will. Die Stasi rekonstruiert den Fall und interviewt die Täter in einem MfS-Lehrfilm voller Propaganda.Quelle: BStU MfS ZAIG Fi 134

Ein weiter MfS-Film - in diesem Fall über Bürgerproteste in Dresden Anfang Oktober 1989:

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Ein Videofund im Archiv des BStU: Der 4. Oktober 1989. Züge mit DDR-Botschaftsflüchtlingen aus Prag sind zur Ausreise Richtung Bundesrepublik unterwegs. In Dresden nehmen dies Bürger zum Anlass für Proteste. Einige wollen auf die durchfahrenden Züge aufspringen, die nachts den Dresdener Bahnhof passieren. Die Polizei sperrt deshalb die Bahnhofshalle ab, in der der Unmut mehr und mehr wächst. Es kommt zu lautstarkem Protest und zu Ausschreitungen. Eine Stasi-Kamera dreht in der Bahnhofshalle mit.Quelle: BStU MfS BV Ddn Vi 13

Weitere Filme, die in Kooperation mit dem BStU entstanden:

  • "Feindbilder" -
    Zeitzeugen kommentieren Original-MfS-Bildmaterial -
    Ein Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung.

    Basierend auf einer 45-minütigen Fernsehdokumentation des WDR aus dem Jahr 2005 unter dem Titel "Im Auge der Macht" von Karin Hartewig und Holger Kulick hat die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) 2006 eine DVD veröffentlicht - "FEINDBILDER - Die Fotos und Videos der Stasi mit einem Nachwort von Wolf Biermann". In 13 Kapiteln werden Einzelaspekte der Arbeit der DDR-Geheimpolizei dargestellt, im Osten als auch im Westen. Video- und Fotomaterialien der Staatssicherheit werden von Zeitzeugen eingeordnet. Insgesamt vier Stunden Material - auch über Spitzeltechnik, über die lückenlos überwachte innerdeutsche Grenze und die Friedliche Revolution aus Stasisicht. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der bpb. Hier zur Auswahl aus "FEINDBILDER" in der bpb-Mediathek.

    Wolf Biermann im Video, aufgenommen an der Spree.

    Zu dieser Auswahl gehört auch ein 51-minütiges Interview mit Wolf Biermann über seine Stasi-Akten und die Zukunft der Stasi-Unterlagen-Behörde, aufgenommen 2006.

  • Aktuelle TV-Beiträge:
    Stasi-Debatten in der Gegenwart

    Aktuell produzierte und online aufrufbare Fernsehbeiträge gibt es beispielsweise über "geklaute Identitäten" (KONTRASTE vom 9.2.2012) und über ehemalige Stasi-Bedienstete beim polizeilichen Staatsschutz in Brandenburg (RBB-Klartext vom 7.2.2012).

    Der Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) begleitet die generelle Stasi-Debatte besonders intensiv, denn erst seit 2009 leistet sich das Land mit Ulrike Poppe eine eigene Stasi-Beauftragte. Der Rundfunk Berlin Brandenburg hat eine Reihe aktueller Beiträge mehrerer Autorinnen und Autoren zu diesem Thema in einem RBB-Online-Dossier "Stasi-Vergangenheit" gesammelt. Eine Auswahl älterer Beiträge (bis 2009) ist zugänglich in einem weiteren RBB-Dossier "Vom Umgang mit Diktaturen". Die redaktionelle Verantwortung und das Urheberrecht für die Fernsehbeiträge liegt bei den jeweils in den Beiträgen genannten Sendeanstalten.

  • Ältere Fernsehbeiträge:
    Aufklärung über das MfS


    Von 1990 an hat das ARD-Magazin KONTRASTE des RBB die Auflösung der Staatssicherheit verfolgt, über Aktenvernichtung berichtet, Opfer vorgestellt, Täter aufgespürt und vieles Unbekannte über die Arbeit der DDR-Geheimpolizei erhellt. Elf dieser Beiträge, die zu Beginn der 90-er Jahre entstanden sind, hat die Bundeszentrale für politische Bildung in ihr Online-Angebot aufgenommen. Ihnen geht jeweils eine einordnende Betrachtung der damaligen Kontraste-Redakteure Roland Jahn und Dagmar Hovestädt voraus. Jahn ist seit März 2011 Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, Hovestädt Pressesprecherin der Behörde. Die redaktionelle Verantwortung für die Reportagen liegt beim RBB. Hier zu den KONTRASTE-Beiträgen in der Mediathek der bpb.


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