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Im Gespräch mit politisch engagierten Tunesiern

Nach dem Arabischen Frühling befindet sich Tunesien im demokratischen Wandel. Dieser wird von verschiedenen engagierten Tunesiern gestaltet. Drei davon waren am 30. Januar 2015 zu Gast in der Stasi-Unterlagen-Behörde.

Tunesische Delegation und Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung im Karteisaal. BStU-Referatsleiter Dr. Jens Niederhut erklärt der tunesischen Delegation und den Mitarbeitern der Heinrich-Böll-Stiftung das Karteiensystem der Stasi. Quelle: BStU/Brosin

Zu der Delegation gehörten neben Basma Soudani, Präsidentin von "La ligue des femmes électrices tunisiennes" auch zwei Wahlbeobachter des Netzwerkes "Mourakiboun", der Leiter Rafik Halouani und Ilyes Amamou. Die Besucher hatten ein besonderes Interesse an den Themen Vergangenheitsbewältigung, Aufarbeitung und Umgang mit dem ehemaligen Polizei- und Abhörstaat.

Nach einem Rundgang durch das Stasi-Museum folgte ein Gespräch mit BStU-Abteilungsleiter Joachim Förster über die Aufgaben der Stasi-Unterlagen-Behörde. Anschließend informierten sich die Tunesier, die von zwei Mitarbeitern der Heinrich-Böll-Stiftung begleitet wurden, über die Arbeit des Archivs. Referatsleiter Dr. Jens Niederhut verdeutlichte anhand der Unmengen an Karteikarten und Akten die Dimensionen des Überwachungsapparates und erläuterte die Organisation und Nutzung der Unterlagen.

Der Besuch gehörte zum Rahmenprogramm der Veranstaltung "Vom Arabischen Frühling zur Demokratie" bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin.

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ARGUS für MfS-Unterlagen

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